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Therapie der Handfunktion bei Patienten mit chronischer Hemiplegie: Verhaltens- und kortikale Plastizität

Therapie der Handfunktion bei Patienten mit chronischer Hemiplegie: Verhaltens- und kortikale Plastizität

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Prüfsumme: MD5:0456117712310e8185432f50793f6efd

BERTHOLD, Irina, 2002. Therapie der Handfunktion bei Patienten mit chronischer Hemiplegie: Verhaltens- und kortikale Plastizität

@phdthesis{Berthold2002Thera-11154, title={Therapie der Handfunktion bei Patienten mit chronischer Hemiplegie: Verhaltens- und kortikale Plastizität}, year={2002}, author={Berthold, Irina}, address={Konstanz}, school={Universität Konstanz} }

2002 Berthold, Irina application/pdf Therapie der Handfunktion bei Patienten mit chronischer Hemiplegie: Verhaltens- und kortikale Plastizität Berthold, Irina 2011-03-25T09:25:58Z Die CI-(Contraint-Induced)-Therapie ist ein neuer Ansatz zur Verbesserung der Handfunktion bei Patienten mit chronischer Hemiplegie. Dieser Therapieansatz wurde von Prof. Taub an der University of Alabama at Birmingham, USA, entwickelt. Die CI-Therapie besteht aus dem Festbinden der gesunden Hand und dem gleichzeitigem intensivem Training mit der betroffenen Hand über einen Zeitraum von 10 Werktagen.<br />Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Veränderungen auf der Verhaltens- und kortikalen Ebene, die durch die CI-Therapie erzielt werden. Sie hat zum Ziel, die Faktoren zu identifizieren, die für den Therapieerfolg sowie für den Transfer der Therapieerfolge in den Alltag wichtig sind. Insbesondere soll die Studie zeigen, inwieweit die gesunden Hirnregionen für die Funktionserholung relevant sind.<br />Diese Studie zeigt, dass die CI-Therapie zu einer beträchtlichen Verbesserung der Handfunktion bei Patienten mit chronischer Hemiplegie führt. Die Patienten setzen nach der CI-Therapie die betroffene Hand signifikant häufiger, besser und schneller ein. Des Weiteren zeigt diese Studie, dass das Trainingsausmaß als wichtiger Faktor für kurzfristige Therapieerfolge gesehen werden kann, für längerfristige jedoch nicht.<br />Auf der kortikalen Ebene zeigt sich, dass die BP-Amplitude als Folge des Trainings signifikant kleiner wird, wenn Patienten die betroffene Hand bewegen. Dies deutet darauf hin, dass die Patienten während des Trainings die Bewegungen lernen und diese nach dem Training mit weniger Kraft und weniger Ressourcen ausführen, als vor dem Training.<br />Durch die Faktoren, die die kortikale Plastizität unterstützen, wie die Restriktion der gesunden Hand und das intensive Training mit der betroffenen Hand, führt die CI-Therapie nicht nur zur Förderung des ganzen Potentials an Funktionserholung, sondern auch zur Stimulation gesunder motorischer Gehirnregionen, die die neue Aufgaben übernehmen und somit zu einer beträchtlichen Funktionsverbesserung führen. deu 2011-03-25T09:25:58Z deposit-license Therapy of hand functions in patients with chronic hemiplegia: behavioral and cortical plasticity

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