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Wie erleben Frauen die Beratung nach §219 Strafgesetzbuch (StGB)? Eine Evaluation

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Prüfsumme: MD5:157a836970d88aec84f2a0ecaa6d2734

SCHMIDT, Taija, 2000. Wie erleben Frauen die Beratung nach §219 Strafgesetzbuch (StGB)? Eine Evaluation [Master thesis]

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2000 2011-03-25T09:25:30Z How do women experience the counselling as regulated by §219 in the German penal code? An evaluation deposit-license 2011-03-25T09:25:30Z Schmidt, Taija deu Schmidt, Taija Wie erleben Frauen die Beratung nach §219 Strafgesetzbuch (StGB)? Eine Evaluation Die Grundfrage der Untersuchung war, inwiefern die Beratung gemäß §219 StGB trotz ihrer dargelegten, ungünstigen Ausgangsbedingungen positiv erlebt wird.<br />Dazu wurde in zehn konfessionellen und nicht-konfessionellen Beratungsstellen im Bodenseegebiet ein selbstkonstruierter Fragebogen an die betroffenen Frauen ausgeteilt und 134 Antworten in der Endauswertung berücksichtigt.<br />Näher untersucht wurden die Unterstützung der Frau durch das soziale Umfeld, die Entscheidungssicherheit der Frau, die Entscheidungsgründe für das Aufsuchen der Beratungsstelle, die inhaltlichen und emotionalen Erwartungen vor der Beratung, als wie hilfreich bzw. störend bestimmte Beratungsaspekte empfunden wurden, der Einfluß anderer auf die Entscheidung und die abschließende Bewertung der Beratung.<br />Das Hauptverfahren der Auswertung war die Latent Class Analyse (LCA), mit deren Hilfe Gruppen ermittelt werden konnten, die sich in den untersuchten Bereichen charakteristisch unterschieden. Diese Gruppenaufteilungen wurden mittels Kontingenzanalysen auf ihren Zusammenhang zu anderen Variablen, hauptsl. demographischen Kennzeichen, überprüft. Abschließend wurden anhand der LCA 2. Ordnung vier unterschiedliche Beratungstypen ermittelt.<br />Zusammenfassend läßt sich sagen, daß der Großteil der Frauen trotz anfänglich erlebter Belastung durch die Vorschrift zur Beratung die Beratung im Nachhinein positiv bewertet. Dieses positive Erleben der Beratung scheint in hohem Masse mit der Fähigkeit der Beraterinnen zusammenzuhängen, Akzeptanz für die Entscheidung der Frau zu vermitteln. Andererseits zeigt sich, daß Frauen mit anfänglich weniger Offenheit für eine Beratung die erfolgte Beratung kritischer einschätzen.<br />Die Ergebnisse legen nahe zwischen Frauen mit unterschiedlichen Ausprägungen in den untersuchten Variablen zu differenzieren. Demographische Merkmale scheinen dabei vernachlässigbar zu sein.<br />Es wird vor vorschnellen Schlußfolgerungen des positiven Gesamtergebnisses auf politische Regelungen gewar application/pdf

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