KOPS - Das Institutionelle Repositorium der Universität Konstanz

Traumatisierung durch häusliche Gewalt, Krieg und Tsunami : Eine Untersuchung zur mentalen Gesundheit von Kindern in Sri Lankas Norden

Traumatisierung durch häusliche Gewalt, Krieg und Tsunami : Eine Untersuchung zur mentalen Gesundheit von Kindern in Sri Lankas Norden

Zitieren

Dateien zu dieser Ressource

Prüfsumme: MD5:2a0dcee7221e5ff96deeaf71be2e51cd

JACOB, Nadja, 2007. Traumatisierung durch häusliche Gewalt, Krieg und Tsunami : Eine Untersuchung zur mentalen Gesundheit von Kindern in Sri Lankas Norden

@mastersthesis{Jacob2007Traum-10959, title={Traumatisierung durch häusliche Gewalt, Krieg und Tsunami : Eine Untersuchung zur mentalen Gesundheit von Kindern in Sri Lankas Norden}, year={2007}, author={Jacob, Nadja} }

deu Jacob, Nadja Traumatization by domestic violence, war and Tsunami: An investigation of mental health of children in Sri Lankas North deposit-license 2011-03-25T09:24:14Z application/pdf 2011-03-25T09:24:14Z Jacob, Nadja Bereits vor der Tsunami-Katastrophe Ende 2004 waren traumatische Erfahrungen vor allem im Nord-Osten Sri Lankas an der Tagesordnung. Seit 20 Jahren herrscht ein Bürgerkrieg im Land, der bisher über 60 000 Todesopfer gefordert hat.<br />Das Ziel der vorliegenden epidemiologischen Studie bestand darin, die Prävalenz und Prädiktoren verschiedener Formen von traumatischem Stress bei Kindern im Nord-Osten Sri Lankas zu bestimmen. 296 tamilische Schulkinder im Alter von 9 bis 15 Jahren nahmen an der Studie teil. Soziodemographische und klinische Charakteristika, traumatische Stressoren wie Krieg-, Tsunami- und häusliche Gewalterfahrungen und Symptome der PTBS und Depression wurden anhand eines klinischen Interviews unter Einschluss des bereits in einer validierten tamilischen Version vorliegenden UCLA PTSD INDEX bestimmt. Die Untersuchungen wurden durch umfassend ausgebildete lokale Counsellor unter Expertensupervision durchgeführt.<br />Die Ergebnisse zeigten, dass 82,4% der Kinder mindestens ein kriegsbezogenes Ereignis erlebt hatten und 95,6% von mindestens einem aversivem Erlebnis der häuslichen Gewalt betroffen waren. Dementsprechend ergaben sich auch die klinischen Diagnosen: 30,4% der Kinder wurden mit einer PTBS diagnostiziert, die Prävalenz der Depression lag bei 19,6% und bei 17,2% der Befragten wurde eine aktuelle Suizidgefährdung festgestellt. Regressionsanalysen zur Bestimmung von Prädiktoren der häuslichen Gewalt sowie der PTBS ergaben, dass sowohl der Alkoholkonsum des Vaters als auch die Anzahl Kriegserlebnisse signifikant mit dem Ausmaß der gegen das Kind gerichteten Gewalt zusammenhingen. Hinsichtlich der PTBS zeigte sich ein klarer Dosis-Effekt-Zusammenhang zwischen der Anzahl erlebter aversiver und traumatischer Ereignisse und der klinischen Diagnose. 2007 Traumatisierung durch häusliche Gewalt, Krieg und Tsunami : Eine Untersuchung zur mentalen Gesundheit von Kindern in Sri Lankas Norden

Dateiabrufe seit 01.10.2014 (Informationen über die Zugriffsstatistik)

Jacob_Dipl.pdf 372

Das Dokument erscheint in:

KOPS Suche


Stöbern

Mein Benutzerkonto