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Tatsachenbehauptungen und Meinungen : kognitive Repräsentationen des Bosnien-Konfliktes in der westlichen Kriegsberichterstattung

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Tatsachenbehauptungen und Meinungen : kognitive Repräsentationen des Bosnien-Konfliktes in der westlichen Kriegsberichterstattung

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JAEGER, Susanne, 2000. Tatsachenbehauptungen und Meinungen : kognitive Repräsentationen des Bosnien-Konfliktes in der westlichen Kriegsberichterstattung

@techreport{Jaeger2000Tatsa-10945, series={Diskussionsbeiträge der Projektgruppe Friedensforschung}, title={Tatsachenbehauptungen und Meinungen : kognitive Repräsentationen des Bosnien-Konfliktes in der westlichen Kriegsberichterstattung}, year={2000}, number={50}, author={Jaeger, Susanne} }

deu Tatsachenbehauptungen und Meinungen : kognitive Repräsentationen des Bosnien-Konfliktes in der westlichen Kriegsberichterstattung 2011-03-25T09:24:08Z 2000 Die vorliegende Inhaltsanalyse der Konfliktberichterstattung von 13 westlichen Tageszeitungen aus 8 Ländern über ausgewählte kritische Ereignisse im Bosnien-Krieg zwischen Juli 1990 und März 1996 ist eine Sekundäranalyse der Daten der Bosnien-Studie, die bereits von Kempf (1999) und Jaeger, Mattenschlager & Meder (1999) statistisch ausgewertet wurden. Im Unterschied zu den vorherigen Untersuchungen wird in dieser Studie berücksichtigt, auf welchen Quellen die übermittelten Informationen beruhen.<br />Die Unterscheidung zwischen Zitaten von Angehörigen der internen Kriegsparteien über sich selbst (Selbstdarstellungen) und über ihre aktuellen Gegner (Fremddarstellungen) sowie von Tatsachenbehauptungen durch die Zeitungen (ohne Quellenangaben) ermöglicht einen differenzierten Einblick in die übermittelten kognitiven Repräsentationen des Konfliktes seitens der Konfliktparteien und seitens der Journalisten selbst.<br />Mittels Korellationsberechnungen, Analyse relativer Variablenhäufigkeiten und Analyse latenter Stile wurde überprüft, ob die Darstellungen der eigenen und der gegnerischen Partei tatsächlich im Kriegsgebiet vorherrschende Konstruktionen des Konfliktes seitens der verschiedenen ethnischen Gruppen umfassend wiedergeben und sich - im Unterschied zur ambivalenten Gesamtberichtslage - eskalationstypische Polarisierungstendenzen nachweisen lassen. Alternativ wurde untersucht, ob sich Hinweise auf eine so selektive Verwendung von Meinungszitaten ergeben, daß diese letztlich dazu benützt werden, Tatsachenbehauptungen seitens der Medien zu untermauern und illustrieren, sowie Rollen für die verschiedenen Kriegsparteien noch anschaulicher zu konstruieren. 2011-03-25T09:24:08Z terms-of-use application/pdf Jaeger, Susanne Jaeger, Susanne

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