The Relationship between Working Memory and Selective Attention

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SAAD, Shery, 2010. The Relationship between Working Memory and Selective Attention

@phdthesis{Saad2010Relat-10739, title={The Relationship between Working Memory and Selective Attention}, year={2010}, author={Saad, Shery}, address={Konstanz}, school={Universität Konstanz} }

eng Der Zusammenhang zwischen Arbeitsgedächtnis und selektiver Atfmerksamkeit 2010 Saad, Shery application/pdf Saad, Shery The Relationship between Working Memory and Selective Attention 2011-03-25T09:21:42Z deposit-license 2011-03-25T09:21:42Z Der Begriff Arbeitsgedächtnis beschreibt in der kognitiven Psychologie die Fähigkeit<br />Informationen gleichzeitig aufrecht zu erhalten, zu speichern und zu verarbeiten (Baddeley & Hitch, 1974). Das Arbeitsgedächtnis kann als ein System charakterisiert werden, welches zielgerichteten Prozessen eine geringe Anzahl von Repräsentationen zeitlich begrenzt zur Verfügung stellt (Oberauer & Lange, 2009).<br />In der ersten Studie wurden drei Aspekte untersucht: als erstes wurde die Beziehung zwischen Arbeitsgedächtnis und allgemeiner Intelligenz bei Studenten überprüft. Intelligenz wurde mittels des CFT 20-R Tests (Weiß, 2006) gemessen, das Arbeitsgedächtnis wurde mittels einer modifizierten Sternberg Aufgabe (Oberauer, 2001) untersucht. Zweitens wurde in der vorliegenden Studie die Beziehung zwischen allgemeiner Intelligenz und selektiver Aufmerksamkeit ergründet, wobei die selektive Aufmerksamkeit mit Hilfe zweier Aufgaben (die Eriksen Flanker Aufgabe und die Stop-Signal Aufgabe) gemessen wurde. Als dritter Aspekt wurde die Beziehung zwischen Arbeitsgedächtnis und selektiver Aufmerksamkeit genauer betrachtet.<br />Die Stichprobe bestand aus 85 Studenten der Universität Konstanz (46 Frauen, 39 Männer). Drei Faktoren, welche im Bezug zum Arbeitsgedächtnis stehen, wurden in einer explorativen Faktorenanalyse identifiziert: Intrusionskosten, Listenlängeneffekt und Wechselkosten. Außerdem wurden vier Untertestfaktoren identifiziert, welche sich aus dem Intelligenztest in der explorativen Faktorenanalyse ergaben: Reihenfortsetzen, Klassifikation, Matrizen und topologische Schlussfolgerungen. Schließlich wurden in Bezug auf die selektive Aufmerksamkeit zwei Faktoren in einer explorativen Faktorenanalyse identifiziert: visuelle Kontrolle der Aufmerksamkeit und exekutive Funktionen.<br />Die Analyse ergab eine marginal signifikante Korrelation zwischen Arbeitsgedächtnis und allgemeiner Intelligenz (r = -.17). Allerdings konnte keine signifikante Korrelation zwischen selektiver Aufmerksamkeit einerseits und Arbeitsgedächtnis und allgemeiner Intelligenz andererseits gefunden werden (r = -.04; beziehungsweise r = -.03). Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die geteilte Varianz zwischen selektiver Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis nicht die Beziehung zwischen Arbeitsgedächtnis und allgemeiner Intelligenz bedingt.

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