KOPS - Das Institutionelle Repositorium der Universität Konstanz

The Power of Recovery: Recovery from Work-related Stress as a Predictor of Fluctuations in Individual Job Performance

The Power of Recovery: Recovery from Work-related Stress as a Predictor of Fluctuations in Individual Job Performance

Zitieren

Dateien zu dieser Ressource

Prüfsumme: MD5:e563b3c084268b701ff7a014ae6e965a

BINNEWIES, Carmen, 2008. The Power of Recovery: Recovery from Work-related Stress as a Predictor of Fluctuations in Individual Job Performance [Dissertation]. Konstanz: University of Konstanz

@phdthesis{Binnewies2008Power-10486, title={The Power of Recovery: Recovery from Work-related Stress as a Predictor of Fluctuations in Individual Job Performance}, year={2008}, author={Binnewies, Carmen}, address={Konstanz}, school={Universität Konstanz} }

Während der arbeitsfreien Zeit haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich von arbeits-bezogenen Anforderungen und Stress zu erholen. In etlichen Studien wurde der Nutzen von Erholung für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Arbeitnehmern gezeigt. Forschung, die den Zusammenhang zwischen Erholung und Arbeitsleistung untersucht, ist dagegen noch sehr begrenzt. Diese Dissertation widmete sich dieser Forschungslücke und untersuchte den Zusammenhang zwischen Erholung und Arbeitsleistung in drei empirischen Studien.<br />Studie 1 beleuchtete tägliche Erholung und tägliche Arbeitsleistung. Genauer wurde das Gefühl der Erholtheit am Morgen als Prädiktor für tägliche Arbeitsleistung und die aufge-wandte kompensatorische Anstrengung untersucht. Über den Zeitraum von einer Woche, beantworten 99 Mitarbeiter aus öffentlichen Verwaltungen zweimal täglich Fragebogen auf einem Pocket Computer. Hierarchisch lineare Modelle zeigten, dass das Gefühl der Erholtheit am Morgen positiv mit täglicher Aufgabenleistung, Eigeninitiative und Hilfeverhalten stand, während es negativ mit der täglich aufgewandten kompensatorischen Anstrengung zusammen hing. Die Zusammenhänge zwischen dem Gefühl der Erholtheit am Morgen und täglicher Aufgabenleistung, Eigeninitiative und Hilfeverhalten wurden durch Handlungsspielraum moderiert. Unter hohem Handlungsspielraum gab es einen starken positiven Zusammenhang zwischen dem morgendlichen Gefühl der Erholtheit und täglicher Arbeitsleistung, während es unter niedrigen Handlungsspielraum keinen Zusammenhang gab.<br />Studie 2 untersuchte Erholung während des Wochenendes und wöchentliche Arbeits-leistung. Einerseits wurde der Frage nachgegangen, welche Faktoren zu einer erfolgreichen Erholung am Wochenende beitragen. Andererseits wurde geprüft, ob das Gefühl zu Beginn der Woche sehr erholt zu sein für verschiedene Dimensionen von Arbeitsleistung förderlich ist. Insgesamt beantworten 159 Arbeitnehmer vier Wochen lang zwei internetbasierte Frage-bogen, jeweils Montag morgens und Freitag nachmittags. Hierachisch lineare Modelle zeigten, dass mentales Abschalten, Entspannung und das Erleben von Herausforderung sowie die subjektive Einschätzung des Schlafs am Wochenende das Gefühl der Erholtheit am Montag morgen vorhersagt. Das Gefühl der Erholtheit sagte wiederum Fluktuationen in der wöchentlichen Arbeitsleistung, Eigeninitiative, im Hilfeverhalten und der aufgewandten kompensatorischen Anstrengung vorher.<br />Studie 3 untersuchte den Zusammenhang zwischen positiven und negativen Erleb-nissen außerhalb der Arbeit mit Arbeitsleistung über einen längeren Zeitraum, nämlich über ein halbes Jahr. Genauer wurden Zusammenhänge zwischen dem Gefühl der Erholtheit während der Freizeit, positivem und negativem Reflektieren über die Arbeit während der Freizeit mit Arbeitsleistung über die Zeit hinweg untersucht. Insgesamt beantworteten 349 Arbeitnehmer, die mit behinderten Menschen arbeiteten, zwei Fragebogen im Abstand von sechs Monaten. Hierarchische Regressionsanalysen zeigten, dass das Gefühl der Erholtheit positiv mit einem Anstieg der Aufgabeleistung nach sechs Monaten zusammen hing. Dieser Zusammenhang wurde durch arbeitsbezogene Selbstwirksamkeit mediiert. Positives Reflektieren über die Arbeit sagte einen Anstieg in Eigeninitiative, Kreativität und Hilfeverhalten vorher. Negatives Reflektieren hing nicht mit Arbeitsleistung zusammen.<br />Eine wichtige Stärke dieser Dissertation liegt darin, dass durch die Untersuchungs-designs und Analysemethoden diverse Alternativerklärungen (z.B. der Einfluss von Personen-drittvariablen) ausgeschlossen werden konnten. Weiterhin zeigten die Ergebnisse, dass sich positive Zusammenhänge zwischen Erholung und Arbeitsleistung über verschiedene Stich-proben und Zeiträume generalisieren lassen. Die größte Schwäche besteht darin, dass Arbeits-leistung nur durch Selbsteinschätzungen und nicht durch objektiven Daten oder Fremdein-schätzungen erfasst wurde.<br />Zusammengefasst erweitert diese Dissertation Forschung zum Zusammenhang zwischen Erholung und leistungsbezogenen Kriterien. Die Ergebnisse von drei empirischen Studien zeigten, dass Erholung mit einem Nutzen für verschiedene Dimensionen von Arbeitsleistung einhergeht. 2011-03-25T09:18:15Z Binnewies, Carmen application/pdf 2008 The Power of Recovery: Recovery from Work-related Stress as a Predictor of Fluctuations in Individual Job Performance Die Kraft von Erholung: Erholung von Arbeitsstress als Prädiktor von Fluktuationen in individueller Arbeitsleistung eng Binnewies, Carmen 2011-03-25T09:18:15Z deposit-license

Dateiabrufe seit 01.10.2014 (Informationen über die Zugriffsstatistik)

Diss_Binnewies_2008.pdf 744

Das Dokument erscheint in:

deposit-license Solange nicht anders angezeigt, wird die Lizenz wie folgt beschrieben: deposit-license

KOPS Suche


Stöbern

Mein Benutzerkonto