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Neuropsychologische Behandlungsmethoden im Vergleich : eine randomisierte klinische Studie

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Prüfsumme: MD5:b0a4f192d08e7fc6b140fd12263be394

WEIAND, Claudia, 2006. Neuropsychologische Behandlungsmethoden im Vergleich : eine randomisierte klinische Studie [Dissertation]. Konstanz: University of Konstanz

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deu Weiand, Claudia Neuropsychologische Behandlungsmethoden im Vergleich : eine randomisierte klinische Studie 2011-03-25T09:16:25Z In einer randomisierten kontrollierten Studie mit 51 Patienten wurden ein konstruktspezifischer und ein neuropragmatischer Behandlungsansatz verglichen. Die konstruktspezifische Methode geht davon aus, dass die gestörten Teilleistungen hochspezifisch, isoliert und hoch repetitiv zu therapieren seien. Beim neuropragmatischen Ansatz werden geistige Leistungen als Instrumente bei der Zielerreichung des handelnden Menschen angesehen. Hier wird alltags- und berufsbezogen gearbeitet, so dass sich ein Transfer erübrigt. Da Aufmerksamkeitsstörungen oft viele Jahre bestehen bleiben, wäre ein Heimtraining eine sinnvolle Nachsorge - vorausgesetzt, dass Patienten a) ein solches Angebot annähmen und b) trotz kognitiver Defizite am PC zurecht kämen und c) auch ein weitgehend selbständig und möglicherweise subopitmal durchgeführtes Training sinnvoll ist.<br />26 Patienten trainierten spezifisch (RehaCom), 25 Patienten pragmatisch (Anwenderkurs in MS-Word). Beide Gruppen trainierten 15 Stunden in rund 3 Wochen. Auf diese 15 Sitzungen folgte eine zweite 3wöchige Phase, in der die Patienten freiwillig, so häufig und so lange sie wollten, weiterübten. Zu allen drei Messzeitpunkten wurden neuropsychologische Testverfahren durchgeführt: Zielgrößen waren Veränderungen in TAP; FWIT; FEDA; ADL/LQ. Ein Maß für die Selbständigkeit wurde im Training gewonnen, indem notiert wurde, ob Hilfestellungen benötigt wurden.<br />Unabhängig von der Behandlungsmethode verbesserten sich in Phase1 in der Gesamtgruppe nahezu alle überprüften Leistungen signifikant bis hoch signifikant. In Phase 2 trainierten 40% der Patienten intensiv weiter. Sie steigerten ihre Leistungen weiterhin beträchtlich, während diejenigen, die nicht mehr weiterübten, stagnierten. Das spezifische Training mit RehaCom trug stärker zur Entwicklung von Selbständigkeit bei als das pragmatische. Der Transfer der verbesserten Aufmerksamkeitsleistungen auf die Ebene der Aktivitäten und Teilhabe konnte nicht belegt, aber auch nicht widerlegt werden. 2006 Weiand, Claudia application/pdf 2011-03-25T09:16:25Z deposit-license Comparision of neuropsychological treatment methods - a randomized clinical study

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