Oscillatory Brain Activity in Human Affective Stimulus Processing

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KEIL, Andreas, 2000. Oscillatory Brain Activity in Human Affective Stimulus Processing [Dissertation]. Konstanz: University of Konstanz

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2011-03-25T09:15:10Z deposit-license Oscillatory Brain Activity in Human Affective Stimulus Processing Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Amplitude und Topographie oszillatorischer Aktivität des menschlichen Gehirns während affektiver Stimulusverarbeitung auseinander. In einer Reihe von Experimenten konnte gezeigt werden, daß Maße oszillatorischer Aktivität im Elektroenzephalogramm (EEG) wie die induzierte Gammaband-Aktiviät (GBA), bzw. das steady-state visuell evozierte Potential (SSVEP) sensitiv für Manipulationen affektiver Parameter sind. Deren zeitlicher Verlauf zeigte in diesem Zusammenhang, daß eine Reihe von - teilweise parallel ablaufenden - oszillatorischen Prozessen des ZNS mit der affektiven Bewertung von externalen Reizen in Zusammenhang gebracht werden können. So war eine frühe Anhebung der GBA-Amplitude (80 ms nach Reizpräsentation) spezifisch für die Verarbeitung aversiver Reize. Ebenso zeigte die Amplitude des 10 Hz SSVEP eine spezifische Erhöhung auf aversive Stimulation hin. Dagegen erhöhten sich die P1 und N1 Komponenten (100-150 ms) des Ereigniskorrelierten Potentials (EKP), die spätere Modulation der GBA sowie eine späte positive ERP Komponente (>500 ms) als eine Funktion affektiv-motivationaler Signifikanz der Reize, d.h unabhängig von deren emotionaler Valenz. Insbesondere die späten GBA-Modulationen wie auch die kotikalen Quellen der späten ERP Komponenten wiesen eine deutliche Rechtslateralisation auf. Dabei wurden die Schwerpunkte der Aktivierung vor allem an postero- und antero-temporalen Orten gemessen. Wurde die behaviorale Relevanz durch die Einbindung der Reize in ein operantes Shapingparadigma erhöht, so wurde eine ausgeprägte anteriore Aktivierung beobachtet. In der Zusammenschau sprechen die Befunde für ein Netzwerkmodell emotionaler Verarbeitung, das die integrierte Aktivität subkortikaler Areale wie auch sensorischer und Assoziationskortizes annimmt. Elemente für ein solches Modell werden als Konsequenz aus den Befunden dieser Arbeit angeführt und diskutiert. Keil, Andreas Keil, Andreas application/pdf 2011-03-25T09:15:10Z 2000 eng

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