Publikation: Vergütung 4.0 : Lohnrechtliche Fragen der betrieblichen Nutzung von Mobile Devices
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Nutzen Arbeitnehmer außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit mobile Kommunikationsgeräte zu beruflichen Zwecken, treten neben arbeitszeit-, arbeitssicherheits-, datenschutz- und datensicherheitsrechtlichen auch vergütungsrechtliche Fragestellungen auf. Während beispielsweise die arbeitszeitrechtliche Einordung in Wissenschaft und Praxis viel diskutiert wird (siehe etwa zuletzt Wank, RdA 2014, 285; Jacobs, NZA 2016, 733), bleibt die Frage, ob die Erreichbarkeit und das Tätigkeitwerden der Mitarbeiter mittels Mobile Devices eine Vergütungspflicht des Arbeitgebers auslösen, bislang unbeantwortet. Aufgrund der fortschreitenden Verbreitung von Smartphone, Laptop und Co. im betrieblichen Alltag ist gerade die lohnrechtliche Bedeutung der erweiterten Erreichbarkeit aber nicht zu vernachlässigen. Es ist etwa zu klären, ob ein Vergütungsanspruch entsteht, wenn der Arbeitnehmer freiwillig in seiner Freizeit E-Mails abruft, oder wie es sich auf den Arbeitslohn auswirkt, wenn der Arbeitsbeginn am folgenden Werktag wegen der Unterbrechung der Ruhezeit durch Entgegennahme eines Anrufs verschoben wird. Auch ist zu untersuchen, ob Nacht-, Sonn- oder Feiertagszuschläge zu zahlen sind, wenn ein Arbeitnehmer spätabends oder am Wochenende E-Mails beantwortet.
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ISO 690
FREYLER, Carmen, 2017. Vergütung 4.0 : Lohnrechtliche Fragen der betrieblichen Nutzung von Mobile Devices. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht (NZA). Beck. 2017, 34(20), S. 1296-1300. ISSN 0943-7525BibTex
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