Stress und Erholung in der Mitarbeiter-Entsendung nach China

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Datum
2006
Autor:innen
Seiler, Signe
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Open Access-Veröffentlichung
Open Access Green
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Stress and recovery in the expatriation to China
Forschungsvorhaben
Organisationseinheiten
Zeitschriftenheft
Publikationstyp
Masterarbeit/Diplomarbeit
Publikationsstatus
Published
Erschienen in
Zusammenfassung

Entsendungen nach China können extreme Herausforderungen sein und rufen bei den Betroffenen oft Stress und Anpassungsprobleme hervor. Ausgehend von Studien, die positive Effekte von aktiven und problembezogenen Stressbewältigungsstrategien für Wohlbefinden und Anpassung zeigten, wurde in der vorliegenden Arbeit angenommen, dass auch bestimmte Erholungsstrategien einen Beitrag zur Stressbewältigung und Anpassung in der Entsendung nach China leisten können. Auf Basis der Ressourcenerhaltungs-Theorie von Hobfoll (1989) wurde angenommen, dass Ressourcenzugewinne die Grundlage von Erholungsprozessen sind und dass sich Ressourcenaufbau positiv auf Wohlbefinden auswirkt.
Zwei Erholungsstrategien wurden in der vorliegenden Arbeit näher betrachtet. Es wurde angenommen, dass Entsendete Ressourcen aufbauen, wenn sie sich durch die Strategie Mastery erholen. Daher wurde postuliert, dass Mastery in positivem Zusammenhang mit mentaler Gesundheit, Zufriedenheit und Anpassung nach vier Wochen steht. Hingegen sollten Entsendete, die die Erholungsstrategie Relaxation verfolgen und sich in ihrer Freizeit zurückziehen und entspannen, keine Ressourcen aufbauen. Relaxation sollte sich daher negativ auf mentale Gesundheit, Zufriedenheit und Anpassung nach vier Wochen auswirken. Weiter wurde untersucht, ob die personalen Ressourcen Selbstwirksamkeit, Internalität und soziale Unterstützung mit Mastery in positivem und mit Relaxation in negativem Zusammenhang stehen.
Deutschsprachige Personen, die von ihrem Arbeitgeber in die Volksrepublik China entsendet wurden (N = 128), beantworteten zwei Email-Fragebögen im Abstand von vier Wochen. Die postulierten Zusammenhänge wurden durch hierarchische Regressionsanalysen untersucht. Es konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen den Ressourcen Selbstwirksamkeit, Internalität und soziale Unterstützung und Erholungsstrategien nach vier Wochen, sowie zwischen den Erholungsstrategien und mentaler Gesundheit, Zufriedenheit und Anpassung nach vier Wochen gefunden werden. Weitere Analysen zeigten jedoch Moderatoreffekte der Variablen Familienstand, Anzahl der Kinder, Wohlbefinden des Partners, Sprachkenntnisse und Chinaerfahrung auf den Zusammenhang zwischen Erholungsstrategien und Wohlbefinden.

Zusammenfassung in einer weiteren Sprache
Fachgebiet (DDC)
150 Psychologie
Schlagwörter
Entsendung, stress, recovery, expatriates, china, resources
Konferenz
Rezension
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Zitieren
ISO 690SEILER, Signe, 2006. Stress und Erholung in der Mitarbeiter-Entsendung nach China [Master thesis]
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