Babylonische Sprachverwirrung : Zwischen Konflikt und Kooperation

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Datum
2001
Autor:innen
Caterbow, Alexandra
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Publikationstyp
Zeitschriftenartikel
Publikationsstatus
Published
Erschienen in
Politische Ökologie. 2001(72), pp. 37-49. ISSN 0933-5722
Zusammenfassung

Wie schaffen es NGOs ihre Ziele umzusetzen? Die Ausgangslage für NGOs erscheint auf den ersten Blick nicht sehr vielversprechend: Im Unterschied zu Staaten haben sie auf nationalem und internationalem Parkett keine direkte Durchsetzungsgewalt. Ihnen stehen auch keine finanziellen und personellen Mittel zur Verfügung, die mit denen transnationaler Konzerne vergleichbar wären. Es gilt also andere Wege zu finden. Die wichtigsten Ressourcen von NGOs sind dabei ihre moralische Autorität und fachliche Expertise. Damit wenden sie sich an den Staat, fordern Problemlösungen ein und prangern Machtmissbrauch an. Dabei nehmen sie auch Einfluss auf internationale Politik und treten als Berater, Lobby-isten und 'watchdogs' auf. Darüber hinaus geraten transnationale Konzerne zunehmend ins Visier der NGOs. Nicht immer reicht es aus, den eigenen Standpunkt sachlich darzulegen. Wenn nötig, müssen NGOs auch konfliktbereit sein. Die Wahl zwischen Kooperation und Konflikt steht stets im Spannungsfeld zwischen pragmatischer Problemlösung und programmatischer Prinzipientreue. Keine der beiden Alternativen kann letztlich sicherstellen, dass andere die Ziele von NGOs vollständig übernehmen.

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Fachgebiet (DDC)
300 Sozialwissenschaften, Soziologie
Schlagwörter
Konferenz
Rezension
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Zitieren
ISO 690CATERBOW, Alexandra, Boris HOLZER, 2001. Babylonische Sprachverwirrung : Zwischen Konflikt und Kooperation. In: Politische Ökologie. 2001(72), pp. 37-49. ISSN 0933-5722
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Interner Vermerk
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Prüfdatum der URL
2016-06-03
Prüfungsdatum der Dissertation
Finanzierungsart
Kommentar zur Publikation
Titel des Themenheftes: "Vom David zum Goliath : NGOs im Wandel"
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Corresponding Authors der Uni Konstanz vorhanden
Internationale Co-Autor:innen
Universitätsbibliographie
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