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Handlungsempfehlungen zum Einsatz von Symptom-Checker-Apps im Gesundheitskontext : basierend auf den Ergebnissen aus dem Projekt CHECK.APP

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Datum

2025

Autor:innen

Langmann, Elisabeth
Henking, Tanja
Joos, Stefanie
Klemmt, Malte
Müller, Regina
Preiser, Christine
Ranisch, Robert
Koch, Roland
Rieger, Monika A.

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Projekt

Open Access-Veröffentlichung
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Titel in einer weiteren Sprache

Recommendations for the use of symptom checker apps in the healthcare context : based on the results from the CHECK.APP project
Publikationstyp
Zeitschriftenartikel
Publikationsstatus
Published

Erschienen in

Ethik in der Medizin. Springer. 2025, 37(2), S. 91-111. ISSN 0935-7335. eISSN 1437-1618. Verfügbar unter: doi: 10.1007/s00481-025-00851-y

Zusammenfassung

Digitale Gesundheitstechnologien haben in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Hierzu zählen auch Symptom-Checker Apps, die auf Basis von Algorithmen oder künstlicher Intelligenz Nutzer:innen die Möglichkeit bieten, durch die Eingabe von Symptomen eine Analyse und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen zu erhalten. Trotz ihrer weiten Bekanntheit zeigen Forschungsergebnisse ein gemischtes Bild bei der Genauigkeit der Ergebnisse, sodass aktuell ihr Nutzen noch eingeschränkt ist. Das interdisziplinäre Projekt CHECK.APP untersuchte ethische, rechtliche und soziale Aspekte im Zusammenhang mit Symptom-Checker Apps. Die daraus resultierenden und hier vorgestellten Empfehlungen richten sich an verschiedene Akteur:innen, einschließlich Nutzer:innen, Ärzt:innen, Entwickler:innen und öffentlicher Institutionen. Wichtig sind demnach eine kritische Haltung gegenüber Symptom-Checker Apps bei der Nutzung, die Förderung von Gesundheitskompetenz und eHealth-Literacy, sowie Transparenz, etwa hinsichtlich der Datengrundlage und der Erfahrungswerte bezüglich der Nutzung dieser Apps. Es besteht zudem ein Bedarf an verlässlichen und unabhängigen Informationsangeboten, durch die sich Nutzer:innen und Ärzt:innen über aktuelle Entwicklungen in der Digitalisierung des Gesundheitswesens informieren können. Gleichzeitig sind Entwickler:innen dazu aufgefordert, klare Vorgaben hinsichtlich Transparenz, Qualitätssicherung und Barrierefreiheit zu befolgen. Darüber hinaus wird dem Gesetzgeber empfohlen, die Freiwilligkeit der Nutzung von Symptom-Checker Apps sicherzustellen und Bedingungen zu schaffen, unter denen die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung gestärkt wird. Dabei zeigen die vorgestellten Empfehlungen Wege auf, wie Symptom-Checker Apps verantwortungsvoll eingesetzt werden können, um den potenziellen Nutzen zu maximieren und Risiken zu minimieren.

Zusammenfassung in einer weiteren Sprache

Fachgebiet (DDC)
150 Psychologie

Schlagwörter

Konferenz

Rezension
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Forschungsvorhaben

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Zeitschriftenheft

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Zitieren

ISO 690LANGMANN, Elisabeth, Tanja HENKING, Stefanie JOOS, Malte KLEMMT, Regina MÜLLER, Christine PREISER, Robert RANISCH, Roland KOCH, Monika A. RIEGER, Anna-Jasmin WETZEL, Urban WIESING, Hans-Jörg EHNI, 2025. Handlungsempfehlungen zum Einsatz von Symptom-Checker-Apps im Gesundheitskontext : basierend auf den Ergebnissen aus dem Projekt CHECK.APP. In: Ethik in der Medizin. Springer. 2025, 37(2), S. 91-111. ISSN 0935-7335. eISSN 1437-1618. Verfügbar unter: doi: 10.1007/s00481-025-00851-y
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