Interaktionskrisen oder anthropologische Normalität? : Über liminale Interaktionen im 21. Jahrhundert

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Zusammenfassung

Der Text inspiziert Situationen der Interaktion mit sozialweltlich unklaren Gegenübern (Fremde, Menschen mit Demenz, künstliche Intelligenzen) aus ethnomethodologischer Perspektive. Wie sich zeigt, erzeugen permanent gebrochene Normalitätserwartungen in diesen „liminalen Interaktionen“ keineswegs Interaktionskrisen; vielmehr werden sie mit relativer Gelassenheit beantwortet und im Verlauf der Interaktion selbst mitlaufend geklärt. Theoretisch fügt die Untersuchung daher dem ethnomethodologischen Konzept der accountability eine weitere Schicht hinzu. Die accountability von Praktiken macht nicht nur deren typischen Sinn öffentlich, sondern überprüft darüber hinaus fortlaufend und implizit mit dem Tun die Normalität bzw. Alterität des Gegenübers auf die mögliche Komptabilität oder Inkompatibilität von Normalitätserwartungen.

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Fachgebiet (DDC)
300 Sozialwissenschaften, Soziologie
Schlagwörter
Liminale Interaktionen Ethnomethodologie Accountability Normalitätserwartungen Alterität
Konferenz
Rezension
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Zitieren
ISO 690MEYER, Christian, 2016. Interaktionskrisen oder anthropologische Normalität? : Über liminale Interaktionen im 21. Jahrhundert. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie. 2016, 41(Suppl. 1), pp. 75-95. ISSN 1011-0070. eISSN 1862-2585. Available under: doi: 10.1007/s11614-016-0207-9
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2017-02-08
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