Der störrische Bankkunde : Intransparenz und Vertrauensprobleme in der Bank-Kunden-Beziehung

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Datum
2019
Autor:innen
Knake, Sebastian
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Titel in einer weiteren Sprache
The stubborn bank customer : Opacity and the problem of trust in bank-client relationships
Forschungsvorhaben
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Zeitschriftenheft
Publikationstyp
Zeitschriftenartikel
Publikationsstatus
Published
Erschienen in
Berliner Journal für Soziologie. Springer. 2019, 29(1-2), pp. 33-60. ISSN 0863-1808. eISSN 1862-2593. Available under: doi: 10.1007/s11609-019-00390-6
Zusammenfassung

Der historisch-soziologische Beitrag untersucht das Problem der wechselseitigen Intransparenz von Motivlagen in der Beziehung zwischen den deutschen Kreditinstituten und ihrer Kundschaft. Für die Banken stellt sich dieses Problem vor allem in der Form der Unvorhersehbarkeit des Entscheidungsverhaltens ihrer Klienten. Durch eine Reihe von psychologischen Studien versuchen die Banken seit den späten 1950er-Jahren, die Wissenslücke ihre Kunden betreffend zu schließen und die so gewonnenen Einsichten über die vermeintlich irrationalen Einstellungen ihrer Kundschaft möglichst effizient in Marketing und Vertrieb zu nutzen. Umgekehrt wird auch für die Kunden die Intransparenz der Motive der Bank und ihrer Mitarbeiter zum Problem, das sich primär als Vertrauensdilemma im Beratungsprozess äußert. Dies lässt sich anhand von mehr als 20 qualitativen soziologischen Interviews zeigen, die zudem einen Einblick darüber gestatten, wie private Sparerinnen und Sparer versuchen dieses grundsätzliche Vertrauensdilemma zu lösen. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass die Versuche der Banken, das Verhalten ihrer Kunden betriebswirtschaftlich zu rationalisieren, das Vertrauensdilemma auf Seiten der Kunden in der Vergangenheit eher verschärft hat.

Zusammenfassung in einer weiteren Sprache

The interdisciplinary historical-sociological article examines the problem of the reciprocal lack of transparency of motives in the relationship between German banks and their customers. The banks struggle to understand their customers in a way that would allow them to make predictions about their future behavior. Through a series of psychological studies since the late 1950s, banks have been trying to overcome the lack of knowledge regarding their customers and to use the insights into their “irrational” attitudes as efficiently as possible. Conversely, the lack of transparency regarding the motives of the bank and its employees is a problem for the customers, which manifests itself as a dilemma of trust in the advisory process. This is shown on the basis of more than 20 qualitative sociological interviews, that also show how private savers try to solve this fundamental trust dilemma in their relationship with banks. As a result, it can be maintained that the efforts of banks to economically rationalize their customers’ behavior have rather aggravated the dilemma of trust on the side of the customers.

Fachgebiet (DDC)
300 Sozialwissenschaften, Soziologie
Schlagwörter
Banken, Kunden, Sparer, Motive, Psychologische Marktforschung, Nichtwissen, Intransparenz, Irrationalität, Vertrauen, Doppelte Kontingenz
Konferenz
Rezension
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Zitieren
ISO 690NEEB, Philipp, Sebastian KNAKE, 2019. Der störrische Bankkunde : Intransparenz und Vertrauensprobleme in der Bank-Kunden-Beziehung. In: Berliner Journal für Soziologie. Springer. 2019, 29(1-2), pp. 33-60. ISSN 0863-1808. eISSN 1862-2593. Available under: doi: 10.1007/s11609-019-00390-6
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