F-LiPS : Französisch als L3 im Kontext herkunftsbedingter Mehrsprachigkeit

dc.contributor.authorGabriel, Christoph
dc.contributor.authorKupisch, Tanja
dc.date.accessioned2022-09-09T13:08:31Z
dc.date.available2022-09-09T13:08:31Z
dc.date.issued2022deu
dc.description.abstractDie sprachlichen Ressourcen herkunftsbedingt mehrsprachiger Fremdsprachenlerner in Deutschland speisen sich grundsätzlich aus drei Quellen: Erstens sind sie Sprecher mindestens einer Herkunftssprache (HS; engl. heritage language, vgl. Valdés, 2000; Montrul, 2016; Kupisch, 2019), die im natürlichen Umfeld erworben wurde, im familiären Umfeld verwendet wird und gegebenenfalls Förderung durch herkunftssprachlichen Unterricht erfährt. Zweitens verwenden sie als Umgebungs- und schulische Bildungssprache das Deutsche, das sie entweder simultan mit der HS (doppelter L1-Erwerb) oder spätestens bei Eintritt in den Kindergarten bzw. bei der Übersiedelung nach Deutschland als frühe L2 erworben haben. Drittens verfügen sie je nach Schulform über Kenntnisse in einer oder mehreren Fremdsprache(n), die sie wegen ihres mehrsprachigen Hintergrunds unter anderen Bedingungen erlernen als ihre lebensweltlich monolingualen Mitschüler(innen). Trotz verstärkter Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet des Drittsprachen-/L3-Erwerbs während der vergangenen Dekaden kann das Lernen von Fremdsprachen im mehrsprachigen Klassenzimmer jedoch noch als ein von der Forschung unzureichend bearbeitetes Feld gelten (Fernández Ammann et al., 2015; Hu, 2003, 2011). Dieses Kapitel berichtet über die Ergebnisse der Studien, die im Rahmen des Landesexzellenzclusters Linguistic Diversity Management in Urban Areas (LiMA) in Form einer auf die Fremdsprache Französisch fokussierten Ergänzungsstudie (F-LiPS) durchgeführt wurden und die den Französischerwerb vor dem Hintergrund typologisch so unterschiedlicher HS wie Russisch, Türkisch und Vietnamesisch (bzw. Mandarin-Chinesisch) in den Blick nehmen.deu
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dc.identifier.doi10.1007/978-3-658-36770-1_8deu
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