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Dyadische Gruppenpsychotherapie bei demenzieller Entwicklung

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2024

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Geschke, Katharina

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Zeitschriftenartikel
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Erschienen in

Die Psychotherapie. Springer. 2024, 69(6), S. 386-391. ISSN 2731-7161. eISSN 2731-717X. Verfügbar unter: doi: 10.1007/s00278-024-00745-2

Zusammenfassung

Hintergrund Zu Beginn einer demenziellen Entwicklung verändert sich das Beziehungsgefüge zu den engsten Angehörigen häufig in eine ungünstige Richtung. Hier setzen dyadische Interventionen an, um Menschen mit demenzieller Entwicklung und ihre Angehörigen auf Augenhöhe gemeinsam zu behandeln und gemeinsam die Weichen für eine gelingende Bewältigung der mit der Demenzentwicklung einhergehenden Veränderungen im Alltag zu stellen. Ziel der Arbeit (Fragestellung) Ausgehend von allgemeinen dyadischen Interventionen ist das Ziel dieser Arbeit, Hintergrundwissen zu dyadischen Gruppenpsychotherapien bei demenzieller Entwicklung zu vermitteln und die aktuelle Evidenz zusammenzufassen. Material und Methoden Es erfolgte eine Literaturrecherche zu dyadischen Gruppenpsychotherapien bei demenzieller Entwicklung. Anschließend wurde die relevante Literatur narrativ zusammengefasst. Ergebnisse Dyadische Gruppeninterventionen sind aktuell von einer großen Heterogenität hinsichtlich Rational und Inhalt gekennzeichnet. Auch die in Studien verwendeten Outcome-Maße sind bisher sehr uneinheitlich. Rein psychotherapeutische dyadische Gruppeninterventionen spielen noch eine untergeordnete Rolle neben psychosozialen Interventionen wie musik-, bewegungs- und kunstbasierten Ansätzen. Dennoch stimmen die Ergebnisse optimistisch, dass dyadische Gruppenpsychotherapien einen positiven Effekt erzielen können. Diskussion Um dyadische Gruppenpsychotherapien als evidenzbasierten Ansatz empfehlen und den Mehrwert gegenüber psychosozialen und Einzelansätzen absichern zu können, müssen diese konzeptuell besser eingeordnet werden. Diese konzeptuelle Arbeit ist nötig, um Wirkfaktoren und Wirkmodelle zu entwickeln, die in randomisierten, kontrollierten Studien mit sinnvollen Nachbeobachtungszeiträumen überprüft werden können.

Zusammenfassung in einer weiteren Sprache

Background At the beginning of the development of dementia, the relationship with the closest relatives often changes in an unfavorable direction. At this point, people with dementia and their relatives can be treated together on an equal basis by means of dyadic interventions. Thus, the course for successfully coping with the dementia-related changes in everyday life can be set. Objective Based on dyadic interventions in general, the aim of this work is to provide background knowledge on dyadic psychotherapeutic group interventions for the beginning of dementia and to summarize the current evidence. Material and methods A literature search was conducted on dyadic group psychotherapy for the beginning of dementia and the current evidence was narratively summarized. Results Dyadic group interventions are currently characterized by considerable heterogeneity in terms of rationale and content. The outcome measures used in the studies also vary enormously. Purely psychotherapeutic dyadic group interventions still play a minor role alongside psychosocial interventions, such as music, movement and art-based approaches. Nevertheless, the results provide cause for optimism that dyadic group interventions can be effective. Conclusion For dyadic psychotherapeutic group interventions to be recommended as evidence-based approaches and to confirm the added value compared to psychosocial and individual approaches, they need to be better conceptualized. This conceptual work is necessary to develop effect factors and impact models that can be evaluated in randomized controlled studies with meaningful follow-up observational periods.

Fachgebiet (DDC)
150 Psychologie

Schlagwörter

Familienbeziehungen, Emotionaler Stress, Psychoedukation, Paartherapie, Alzheimer-Krankheit

Konferenz

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Forschungsvorhaben

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Zeitschriftenheft

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Zitieren

ISO 690GESCHKE, Katharina, Alexandra WUTTKE, 2024. Dyadische Gruppenpsychotherapie bei demenzieller Entwicklung. In: Die Psychotherapie. Springer. 2024, 69(6), S. 386-391. ISSN 2731-7161. eISSN 2731-717X. Verfügbar unter: doi: 10.1007/s00278-024-00745-2
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Ziel der Arbeit (Fragestellung)
Ausgehend von allgemeinen dyadischen Interventionen ist das Ziel dieser Arbeit, Hintergrundwissen zu dyadischen Gruppenpsychotherapien bei demenzieller Entwicklung zu vermitteln und die aktuelle Evidenz zusammenzufassen.                  Material und Methoden
Es erfolgte eine Literaturrecherche zu dyadischen Gruppenpsychotherapien bei demenzieller Entwicklung. Anschließend wurde die relevante Literatur narrativ zusammengefasst.
Ergebnisse
Dyadische Gruppeninterventionen sind aktuell von einer großen Heterogenität hinsichtlich Rational und Inhalt gekennzeichnet. Auch die in Studien verwendeten Outcome-Maße sind bisher sehr uneinheitlich. Rein psychotherapeutische dyadische Gruppeninterventionen spielen noch eine untergeordnete Rolle neben psychosozialen Interventionen wie musik-, bewegungs- und kunstbasierten Ansätzen. Dennoch stimmen die Ergebnisse optimistisch, dass dyadische Gruppenpsychotherapien einen positiven Effekt erzielen können.
Diskussion
Um dyadische Gruppenpsychotherapien als evidenzbasierten Ansatz empfehlen und den Mehrwert gegenüber psychosozialen und Einzelansätzen absichern zu können, müssen diese konzeptuell besser eingeordnet werden. Diese konzeptuelle Arbeit ist nötig, um Wirkfaktoren und Wirkmodelle zu entwickeln, die in randomisierten, kontrollierten Studien mit sinnvollen Nachbeobachtungszeiträumen überprüft werden können.</dcterms:abstract>
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