Publikation: Heroische Kompromisse? : Über Kompromiss(losigkeit) in der Heldenepik
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Zusammenfassung
Helden machen keine Kompromisse. Mit diesem Satz könnte man diesen Beitrag eigentlich gleich wieder beenden, da man auf den ersten Blick in einem Genre, das sich gerade durch die kompromisslose Handlungsweise ihrer Akteure auszeichnet, mit diesem Thema kaum konfrontiert wird. Aber wie so oft ist der zweite Blick auch hier lohnend. Denn wenn Kompromisse so ungewöhnlich sind, ist es umso auffälliger, wenn doch einmal ausgleichende Mechanismen zu beobachten sind; dann ist zu fragen, welche narrative Funktion ihnen jenseits der Handlungsebene zukommt. Dieser Frage möchte ich zunächst an einigen kurzen Beispielen vor allem aus der isländischen Sagaliteratur nachgehen. In einem zweiten Schritt soll der Kompromissbegriff am Beispiel des Eckenliedes auf die Figurenkonzeption ausgedehnt werden, wobei zu diskutieren ist, wo sich Überschneidungen mit Konzepten des Hybriden oder Begriffen wie der Ambiguität oder Überblendung ergeben.
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ISO 690
HAMMER, Andreas, 2023. Heroische Kompromisse? : Über Kompromiss(losigkeit) in der Heldenepik. In: WITTHÖFT, Christiane, Hrsg.. Kompromissfindung in der Literatur und Kultur des Mittelalters : Strategien und Narrative zwischen Zweifel, Dissens und Aporie. Berlin: De Gruyter, 2023, S. 355-378. ISBN 978-3-11-079222-5. Verfügbar unter: doi: 10.1515/9783110792737-013BibTex
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