Publikation: Systemtheorien
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Der Beitrag bietet eine Einführung in soziologische Systemtheorien unter besonderer Berücksichtigung der Arbeiten Niklas Luhmanns. Die Systemtheorie Luhmanns begreift soziale Systeme als kommunikative Ordnungen, die sich durch operative Geschlossenheit, eigene Relevanzkriterien und spezifische Grenzregime auszeichnen. Ausgehend vom Problem doppelter Kontingenz – der wechselseitig gegebenen Möglichkeit zweier Akteure, immer auch anders handeln zu können – analysiert sie die Bedingungen, unter denen sich ein soziales System bildet, das ausschließlich aus Kommunikation besteht. Unterschieden werden drei Grundtypen sozialer Systeme: Interaktionen, Organisationen und die Gesellschaft als umfassendes soziales System. Die moderne Gesellschaft ist Luhmann zufolge charakterisiert durch ihre Differenzierung in Teilsysteme wie Politik, Recht, Wissenschaft oder Wirtschaft. Im Unterschied zu Talcott Parsons’ Theorie, die auf ein deduktiv geordnetes Schema (AGIL) zurückgreift, operiert Luhmanns Theorie mit einer empirisch offenen, funktional orientierten Methode, die soziale Phänomene im Hinblick auf die Probleme, die sie lösen, analysiert und vergleichbar macht. In den Blick geraten in diesem Sinne Formen sozialer Ungleichheit, die aus der Logik gesellschaftlicher Funktionssysteme resultieren, ebenso wie die Grenzen gesellschaftlicher Koordination – etwa im Umgang mit ökologischen Herausforderungen.
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ISO 690
HOLZER, Boris, Ramy YOUSSEF, 2025. Systemtheorien. In: SCHÄFER, Franka, Hrsg., Frank HILLEBRANDT, Hrsg.. Einführung in die Soziologie : Band 1: Theorien der Soziologie. Wiesbaden: Springer VS, 2025, S. 177-193. ISBN 978-3-658-48269-5. Verfügbar unter: doi: 10.1007/978-3-658-48270-1_9BibTex
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