Kollektive Identität, soziale Bewegungen und Szenen

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2011
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Collective Identity, Social Movements, and Scenes
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Zeitschriftenartikel
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Erschienen in
Forschungsjournal Soziale Bewegungen. 2011, 24(4), pp. 41-52. ISSN 0933-9361. Available under: doi: 10.1515/fjsb-2011-0410
Zusammenfassung

Prozesse kollektiver Identität strukturieren nicht nur die Collective Action-Frames der AktivistInnen, sondern auch deren Alltagspraxen. Zumindest in präfigurativen Bewegungen sind beide eng verwoben und eine dauerhafte Diskrepanz zwischen ihnen verhindert die Möglichkeit eine konsistente kollektive Identität zu generieren und vermindert so die Mobilisierungsfähigkeit einer Bewegung. In dem Artikel argumentiert Sebastian Haunss, dass Szenen eine zentrale Rolle dabei spielen Frames und Alltagspraxen zu verbinden. Auf der Grundlage einer Frameanalyse von Bewegungsdiskursen der zweiten deutschen Schwulenbewegung und der Autonomen zeigt er, dass im ersten Fall die Schwulenbewegung vor dem Hintergrund der AIDS-Epidemie immer weniger in der Lage war, die sich ändernden Alltagspraxen schwuler Aktivisten mit der etablierten kollektiven Identität der Bewegung in Einklang zu bringen. Im zweiten Fall gelang es dagegen den Autonomen, ihre Bewegungsidentität den sich ändernden Alltagspraxen anzupassen. Die (Un-)Fähigkeit beide Spären zu integrieren ist – unter anderen – ein Faktor, der das Scheitern bzw. den Erfolg der beiden Bewegungen, einen hohen Mobilisierungsgrad aufrechtzuerhalten, erklären kann.

Zusammenfassung in einer weiteren Sprache

Processes of collective identity in social movements not only affect activists’ frames but also their everyday practices. At least in prefigurative movements everyday practices and political claims are tightly interwoven, and a rift between both diminishes a movement’s ability to generate a consistent collective identity and thus its ability to mobilize followers. In the article Sebastian Haunss argues that „scenes“ play a pivotal role in connecting collective action frames and everyday practices. Based on a frame analysis of movement discourses of the German second gay movement and the autonomous movement he shows that in the first case the movement, in the light of the AIDS epidemic, became less and less able to reconcile the changing everyday practices of gay activists with the established movement identity, whereas in the second case the movement managed to continuously adapt its collective identity as a result of activists’ changing everyday practices. The movements’ ability to integrate both spheres is – among others – one factor to explain their failure or ongoing success in maintaining a high level of mobilization.

Fachgebiet (DDC)
320 Politik
Schlagwörter
Kollektive Identität, Szenen
Konferenz
Rezension
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Zitieren
ISO 690HAUNSS, Sebastian, 2011. Kollektive Identität, soziale Bewegungen und Szenen. In: Forschungsjournal Soziale Bewegungen. 2011, 24(4), pp. 41-52. ISSN 0933-9361. Available under: doi: 10.1515/fjsb-2011-0410
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