Publikation: Magie – Macht – Manipulation : Zum ambivalenten Status magischen Handelns in mittelhochdeutscher und skandinavischer Heldendichtung
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Zusammenfassung
Der Beitrag untersucht die manipulative Wirkung von Zauber und Magie in narrativen und literarischen Texten der mhd. und skandinavischen Heldendichtung. Während in Nibelungenlied und Vǫlsungasaga Magie nur selten und dann oft nur über magische Objekte in Stellung gebracht wird, ist sie in der Bósa saga durchaus handlungsbestimmend und im mhd. Malagis sogar wesentliches Merkmal des Protagonisten. Stets jedoch wird magisches Handeln als Manipulation der übrigen Aktanten inszeniert, was jedoch ganz unterschiedliche Bewertungen nach sich zieht: In den Varianten des Nibelungenstoffes wird Magie nur selten und teils indirekt eingesetzt, hat dann aber stets negative Folgen. In den Texten, in denen die Anwendung von Magie ausführlich beschrieben und umstandslos eingesetzt wird, kommt magische Manipulation dagegen durchaus den Protagonisten zugute. Der Beitrag beleuchtet die spezifischen narrativen Problematisierungen insbesondere vor dem Hintergrund eines schriftliterarischen Verständnisses von Magie.
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ISO 690
HAMMER, Andreas, 2023. Magie – Macht – Manipulation : Zum ambivalenten Status magischen Handelns in mittelhochdeutscher und skandinavischer Heldendichtung. In: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen. Erich Schmidt. 2023, 260(2), S. 254-270. ISSN 0003-8970. eISSN 1866-5381. Verfügbar unter: doi: 10.37307/j.1866-5381.2023.02.03BibTex
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