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Mustergraphen : Klassifikation von multivariaten Zeitreihen auf Basis von Intervallsequenzen

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Pattern Graphs : Classification of Multivariate Time Series Based on Intervalsequences
Publikationstyp
Dissertation
Publikationsstatus
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Zusammenfassung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Klassifikation von
multivariaten Zeitreihen auf der Grundlage von Intervallsequenzen.
Ein Beispiel für diese Klassifikation ist die Wettervorhersage und die
Fragestellung, ob es am morgigen Tag regnet oder nicht:
Dazu werden mehrere Eigenschaften (multivariat), z.B. Windstärke und
Temperatur, minütlich aufgezeichnet (Zeitreihe), so dass zur Vorhersage die
Messungen der vergangen 24 Stunden verwendet werden können. Zusätzlich werden
diese Daten in Intervalle, z.B. "von 8 Uhr bis 12 Uhr ist die Temperatur
stark angestiegen" oder "von 8 bis 9 Uhr kam der Wind aus Nordosten",
überführt und bilden somit die Intervallsequenz.



Viele verwandte Verfahren setzen für diese Art der Klassifikation musterbasierte
Ansätze ein, die jedoch wesentliche Situationen in den Datensätzen, wie
beispielsweise konkrete Zeitspannen oder die Abwesenheit von Intervallen, nicht
behandeln können und somit essentielle Kriterien nicht in den
Entscheidungsprozess einbeziehen. Überdies gehen bei der Überführung von
Zeitreihen in Intervallsequenzen häufig Informationen verloren, da diese
Vorverarbeitung sehr komplex und somit fehleranfällig ist. Aus diesen Gründen
wird
der Mustergraph, eine flexible und mächtige Mustersprache, vorgestellt, der in
der Lage ist, diese essentiellen Eigenschaften auszudrücken, da er unter anderem
Konstrukte für die Spezifikation von konkreten Zeitspannen und der Abwesenheit
von Intervallen besitzt. Zusätzlich ist der Mustergraph als erstes Verfahren in
der Lage, Intervallsequenzen in Kombination mit den dazugehörigen multivariaten
Zeitreihen zu beschreiben. Dabei wird die Intervallsequenz als
Grundlage verwendet und anschließend mit detaillierten Informationen der
Zeitreihen angereichert. Auf diese
Weise entsteht ein verständliches Muster, das einem Experten die Möglichkeit
gibt, die Klassifikation zu verstehen und somit Wissen über die Daten zu
erlangen.



Die Arbeit gibt einen umfangreichen Überblick über die verwandten Verfahren
und zeigt deren Eigenschaften, insbesondere der Schwachstellen, im Detail
auf, bevor der Mustergraph vorgestellt wird. Zusätzlich wird das
Matching-Verfahren vorgestellt, das für eine gegebene Sequenz alle Vorkommen
des Mustergraphens in der Sequenz ermittelt. Dabei werden zunächst die einzelnen
Anforderungen des Musters lokal betrachtet, um anschließend aus den lokalen
Ergebnissen die vollständigen Vorkommen zu konstruieren. Aufbauend auf dem
Matchingalgorithmus wird ein heuristischer zwei Phasen-Lernalgorithmus
vorgestellt: In der ersten Phase ermittelt der Algorithmus die
Gemeinsamkeiten der Klasse und unterstützt auf dieser Weise den Beamsearch in
der zweiten Phase. Der Beamsearch besteht aus mehreren Verfeinerungsoperatoren,
die jeweils eine neue Anforderung an die Sequenz in den Mustergraphen aufnehmen,
um die Klassen voneinander zu trennen.



Abgeschlossen wird die Arbeit mit der Evaluation der Mustergraphen anhand einer
Vielzahl von künstlichen sowie realen Datensätzen. Dabei wird herausgestellt,
dass der Mustergraph in der Lage ist, verrauschte Daten zu bearbeiten, für
den Experten verständliche Muster zu liefern und dass er im Vergleich zu
verwandten musterbasierten Verfahren auf Grund seiner zusätzlichen Konstrukte
statistisch signifikante bessere Klassifikationsleistungen besitzt.

Zusammenfassung in einer weiteren Sprache

Fachgebiet (DDC)
004 Informatik

Schlagwörter

multivariate Zeitreihen, Intervallsequenzen

Konferenz

Rezension
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Forschungsvorhaben

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Zitieren

ISO 690PETER, Sebastian, 2014. Mustergraphen : Klassifikation von multivariaten Zeitreihen auf Basis von Intervallsequenzen [Dissertation]. Konstanz: University of Konstanz
BibTex
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Prüfungsdatum der Dissertation

July 22, 2014
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