Publikation: Risikoeinschätzung und Risikomanagement
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Zusammenfassung
Für die Beurteilung des Rückfallrisikos von Straftäter*innen hat sich im angelsächsischen Raum seit mehreren Jahrzenten der Terminus „Risk Assessment“ etabliert. Für den deutschen Sprachraum wird die Verwendung des Begriffs der Risikoeinschätzung (anstelle des Begriffs der Prognose) empfohlen. Grundlage von Risikoeinschätzungen sind Basisraten zu Rückfallraten. Ausgehend von Basisraten wird im Prozess der Risikoeinschätzung eine Individualisierung der Einschätzung vorgenommen. Bedeutsam ist die Kenntnis von Basisraten aber auch bei Anwendung eines Instruments zur Risikoeinschätzung, um den positiven Vorhersagewert beurteilen zu können. Beispielsweise gehen tiefe Basisraten mit mit einem Rückgang des positiven Vorhersagewerts einher. Die Instrumente zur Risikoeinschätzung wiederum lassen sich unterschiedlichen methodischen Ansätzen zuordnen: Dem biostatistischen Ansatz, dem psychometrischen Ansatz und dem Prinzip des strukturierten klinischen Urteils. Bei Risikoeinschätzungen sollten die verwendeten Methoden und Instrumente spezifisch nach Indikationen ausgewählt werden. Auf den Einsatz von Standardtestbatterien ist zu verzichten.
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ISO 690
ENDRASS, Jérôme, Astrid ROSSEGGER, Norbert NEDOPIL, 2023. Risikoeinschätzung und Risikomanagement. In: VÖLLM, Birgit, Hrsg., Boris SCHIFFER, Hrsg.. Forensische Psychiatrie : rechtliche, klinische und ethische Aspekte. Berlin: Springer, 2023, S. 365-382. ISBN 978-3-662-64464-5. Verfügbar unter: doi: 10.1007/978-3-662-64465-2_24BibTex
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