Herrnstadt, Martin

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L’Enquête, entre science de l’État et thérapie sociale : Genèse et transformations d’une catégorie de la recherche empirique en Allemagne (années 1880 - années 1930)

2020, Herrnstadt, Martin, Renard, Léa

Cet article tente de reconstituer l’histoire de la réception et de l’appropriation de la catégorie Enquête dans le champ des recherches empiriques en sciences sociales en Allemagne entre les années 1880 et 1930. Nous allons voir comment l’Enquête passe d’un instrument de savoir au service de l’État à un dispositif de recherche « privé » dans le cadre des mouvements réformateurs et féministes. Ce faisant, nous déplaçons le regard vers des cercles extra-universitaires qui ont développé un programme indépendant de recherche pour lequel les réflexions méthodologiques sur l’Enquête sont centrales. Pouvant aussi bien recourir à l’étude de cas individuels, l’observation directe, l’entretien, l’analyse de documents officiels et de statistiques, l’Enquête se présente comme une forme hybride de production de connaissance sur la société, entre proximité et prise de distance avec les milieux étudiés.

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Epistemic and Political Things : An Analytical Framework for a Historico-Political Epistemology

2019, Schlicht, Laurens, Herrnstadt, Martin

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Vom Geheimnis des Staates zum Staat als Geheimnis : Aspekte der Geschichte der Statistik in Frankreich (ca. 1661-1800)

2014, Herrnstadt, Martin

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Administrating the Empire of the Self : Joseph-Marie de Gérando (1772–1842) and the Post-Revolutionary Science of Man in France around 1800

2020, Herrnstadt, Martin

Dieser Beitrag schlägt eine alternative Perspektive auf die Geschichte der science de l’homme um 1800 vor. Er stellt das Standardnarrativ des Niedergangs und des Verschwindens der Menschenwissenschaft nach dem coup d’État des 18. Brumaire (9. November 1799) infrage. Stattdessen wird die Migration von Wissen und Praktiken aus dem Bereich der Menschenwissenschaft in das System von Verwaltung und Regierung während der napoleonischen Verwaltungsreformen und darüber hinaus betrachtet. Exemplarisch dafür ist der Fall von Joseph-Marie de Gérando (1772–1842), der nach dem Ende der Ersten Republik als Philosoph und hoher Verwaltungsfunktionär Karriere machte. Der Aufsatz betont spezifische Aspekte der Epistemologie, die de Gérando und andere Akteure leiteten und die in der Forschung nicht ausreichend herausgearbeitet wurden. Der erste Teil des Aufsatzes befasst sich mit der Rekonstruktion von de Gérandos postrevolutionärem Konzept des »Reichs des Selbst« (empire de soi-même) und eines epistemologischen Programms, das man als interaktive Menschenwissenschaft bezeichnen kann. Der zweite Teil konzentriert sich auf de Gérandos Verwaltungspraxis und argumentiert, dass diese interaktive Menschenwissenschaft in die Verwaltungspraxis überging und als Teil einer Regierungsstrategie umgesetzt wurde, um die moralischen und wirtschaftlichen Kräfte des Einzelnen durch Schaffung administrativer Freiräume (latitudes administratives) zu aktivieren und zu fördern. Der Beitrag schlägt daher sowohl ein ganzheitliches Bild von de Gérandos Verwaltungsphilosophie als auch eine Erfolgsgeschichte der science de l’homme um 1800 vor. Weit davon entfernt, ein gescheitertes republikanisches Projekt zu sein, war sie vielmehr ein zentrales Element der napoleonischen Verwaltungsreformen, bei denen de Gérando eine Schlüsselrolle spielte.

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Weak Knowledge and the Epic Theatre of Science : Materials of the Pre-Conference Workshop

2018, David, Nitzana Ben, Dziudzia, Corinna, Herrnstadt, Martin, Jäger, Lukas, Levy, Natalie, Richter, Linda, Riebold, Sebastian

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Kontingenz als Ordnung : Die Idéologie als Machtstrategie der Kontrolle und Organisierung von Menschen, 1795-1830

2020, Schlicht, Laurens, Herrnstadt, Martin

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Language and History in the Context of the Société des Observateurs de l’Homme (1799–1804)

2016, Herrnstadt, Martin, Schlicht, Laurens

The 'storehouse of languages', understood in the framework of natural history as the system of classification of languages, provided a powerful basis for the history of the human mind. The present chapter will thus focus on the question of how language and models of conceptualizing the history of the human mind were conceived by Gerando and Sicard. Both developed models of a scientific and empirical nature, and both relied on a specific understanding of the history of the human mind as the necessary precondition for validating knowledge about language. For Gerando this involved a certain understanding of history: 'The secret of the future lies in the past. The history of nations is the first study of the legislator. Thus, the end of any history of the mind was the harmonization of different or even contradictory demands of the sign systems that made up the different branches of human knowledge.