Trommsdorff, Gisela

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Trommsdorff
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Gisela
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Statements zu den Leitfragen zur Lage der sozialwissenschaftlichen Japanforschung

1999, Trommsdorff, Gisela

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Forschungsbericht Universität Konstanz 1990/92: Arbeitsgruppe Entwicklungspsychologie und Kulturvergleich

1993, Trommsdorff, Gisela

Ziel ist es, Bedingungen für die Aktualgenese sowie Entwicklungsvoraussetzungen für den Aufbau pro sozialer Motivation zu untersuchen. Hierzu werden Längs- und Ouerschnittsstudien bei Kindem und Jugendlichen (zwischen 2 bis 15 Jahren) durchgeführt. U.a. werden gruppen- vs. individualorientierte Kulturen verglichen, da die dort bestehenden Sozialisationskontexte unterschiedliche Voraussetzungen für den Aufbau prosozialer Motive vermitteln müßten. Für eher sozial (oder gruppen-) orientierte Kulturen ist einerseits eine stärkere Handlungsorientierung zum Wohle des anderen, aber auch eine geringere Abweichung von statusbezogenen Normen in sozialer Interaktion zu erwarten. Darüber hinaus wird die Annahme eines universellen Zusammenhanges zwischen Empathie und Hilfehandeln in diesen unterschiedlichen kulturellen Kontexten sowie in verschiedenen Entwicklungsaltern geprüft (deutsche, russische, japanische, israelische Stichproben). In nunmehr 19 Einzelstudien ergab sich u.a., daß Empathie eine notwendige aber keine hinreichende Bedingung für Hilfe ist, und andere emotionale Reaktionen wie Distress Helfen blockieren können. Weitere Bedingungen für Hilfehandeln sind u.a. die Art der Beziehung zum Opfer, soziale Kompetenzen und in der mittleren Kindheit selbstkonzeptrelevante prosoziale Normen. Gegenwärtig wird eine Erweiterung der Fragestellungen für einen Vergleich von ost- und westdeutschen Kindern vorbereitet.