Jochem, Sven

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Skandinavische Beschäftigungspolitik Stärken und Schwächen im internationalen Vergleich

2009, Jochem, Sven

Der Beitrag analysiert die nordische Beschäftigungspolitik aus international vergleichender Perspektive. Ausgehend von einer kursorischen Bestandsaufnahme des nordischen Beschäftigungsmodells wird gezeigt, dass die nordische Beschäftigungspolitik einige ihrer Besonderheiten eingebüßt hat. Die Wirtschaftspolitik ist zum Beispiel ebenso wie die Lohnpolitik europäischer geworden. Gleichwohl gibt es alte wie neue nordische Charakteristika. So bestechen die nordischen Länder gegenwärtig durch einen besonderen Mix aus aktiver Arbeitsmarktpolitik und gezielter Wirtschaftsförderung. Die Stärken des nordischen Modells liegen in der umfangreichen Arbeitsmarktintegration der Bevölkerung und einer aktiven politischen Governance unterschiedlicher Politikfelder. Zu den Schwächen des nordischen Modells zählen seine hohen Kosten, was einen immensen Steuerdruck verursacht. Der vielfach diskutierten Adaption nordischer Vorbilder sind in Deutschland enge Grenzen gesetzt, angesichts der unterschiedlichen politischen und kulturellen Traditionen sowie eines eher schwachen, delegierenden und inaktiven bundesdeutschen Staates.

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Veröffentlichung

Germany : the public-private dichotomy in the Bismarckian welfare regime

2008, Jochem, Sven

The German welfare state has undergone fundamental reforms over the past three decades. Since the early 1980s, various governments changed the programmatic contours of German social policies. Beyond the question of how various national governments could push through these reforms under the conditions of federalism, divided government ( jointdecision trap ; Scharpf 1988, 2006), corporatism and increasing party competition, this chapter focuses on the changing contours of the public-private mix in health and pension policies. The argument of this chapter is that privatization, understood as a risk shift (Hacker 2004, 2006), has taken place in the German welfare state. However, because this welfare state was, and largely remains, a highly interwoven social insurance state in which the state and social partners (for example, labor and business organizations) coincidentally finance and regulate important welfare programs, these reforms do not imply that the federal government lost its prominent role in social policy. Rather, the national government still strongly regulates benefits, contributions, and other programmatic features of public and private social policies.