Edele, Aileen

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Does competent bilingualism entail advantages for the third language learning of immigrant students?

2018-12, Edele, Aileen, Kempert, Sebastian, Schotte, Kristin

This study examined the role of immigrant bilingualism in third language learning (L3 = English). It focused on the respective effects of students' competence in the minority language (L1 = Turkish or Russian) and language of instruction (L2 = German). We analyzed a sample of 8752 German 10th-grade students (N = 7964 monolinguals, N = 436 Turkish-German students, N = 352 Russian-German students) and drew on standardized tests in L1, L2, and L3. OLS-regression models showed L3 advantages for balanced bilinguals at a high level in both language groups compared to their average monolingual peers when third variables were controlled, while advantages in the L2 dominant bilinguals could only be observed in the Russian-German sample. Balanced bilinguals at a low level and L1 dominants attained lower L3 levels than monolinguals. However, comparisons with comparably high proficient monolinguals, as well as further analyses with the bilingual samples separately, revealed that only L2 competence – and not L1 competence – explained immigrant students' L3 proficiency. Our findings indicate that the advantages of immigrant bilinguals in L3 learning mainly depend on their competence in the language of instruction.

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Veröffentlichung

Die Rolle der Sprache für zuwanderungsbezogene Ungleichheiten im Bildungserfolg

2016, Kempert, Sebastian, Edele, Aileen, Rauch, Dominique, Wolf, Katrin M., Paetsch, Jennifer, Darsow, Annkathrin, Maluch, Jessica, Stanat, Petra

Im vorliegenden Beitrag wird der Forschungsstand zur Rolle der Sprache für zuwanderungsbezogene Bildungsungleichheiten zusammengefasst und diskutiert. Dabei werden sowohl Kompetenzen in der Zweitsprache (L2) als auch Kompetenzen in der Erstsprache (L1) von Personen mit Zuwanderungshintergrund in den Blick genommen. Für die L2 zeigen die Ergebnisse belastbarer Studien deutliche Nachteile von Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungshintergrund in den sprachlichen Voraussetzungen und zugleich einen engen Zusammenhang zwischen Sprachkompetenz und der Rückstellungen von der Einschulung sowie der fachlichen schulischen Leistung. Auch die relative Chance, ein Gymnasium zu besuchen, scheint in erheblichem Maße von den L2-Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler abzuhängen, wobei eine Isolierung der Effekte insbesondere von Kompetenzen in anderen Bereichen schwierig ist. Die Rolle der L1 für den Erwerb der L2 und für den Bildungserfolg ist dagegen weitgehend ungeklärt. Allerdings scheint das Aufwachsen mit mehr als einer Sprache (Bilingualität) eine Ressource darzustellen, die sich unter günstigen Bedingungen positiv auf das Erlernen einer weiteren Fremdsprache auswirkt.

Im letzten Teil des vorliegenden Beitrags wird der aktuelle Forschungsstand zu Maßnahmen der Sprachförderung systematisch aufb ereitet. Die zur Einteilung der verschiedenen Ansätze verwendete Taxonomie berücksichtigt dabei das Alter der Zielgruppe, den Grad der Strukturiertheit der Maßnahme und den Einbezug der Herkunftssprache. Dieser Systematik folgend werden die verfügbaren Ergebnisse aus Evaluationsstudien berichtet, die in der Zusammenschau erheblichen Forschungs- und Entwicklungsbedarf aufzeigen. Wie sprachliche Disparitäten und damit verbundene Bildungsungleichheiten kompensiert werden können, lässt sich anhand des aktuellen Forschungsstands kaum beantworten.