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Mehrwerte des Kollaborativen Wissensmanagements in der Hochschullehre : Integration asynchroner netzwerkbasierter Szenarien des CSCL in der Ausbildung der Informationswissenschaft im Rahmen des K3-Projekts

Mehrwerte des Kollaborativen Wissensmanagements in der Hochschullehre : Integration asynchroner netzwerkbasierter Szenarien des CSCL in der Ausbildung der Informationswissenschaft im Rahmen des K3-Projekts

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Prüfsumme: MD5:e1501d8006f4cc6521a5103ee959cb01

GRIESBAUM, Joachim, 2006. Mehrwerte des Kollaborativen Wissensmanagements in der Hochschullehre : Integration asynchroner netzwerkbasierter Szenarien des CSCL in der Ausbildung der Informationswissenschaft im Rahmen des K3-Projekts

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application/pdf Griesbaum, Joachim deu deposit-license 2011-03-24T16:09:09Z Griesbaum, Joachim Mehrwerte des Kollaborativen Wissensmanagements in der Hochschullehre : Integration asynchroner netzwerkbasierter Szenarien des CSCL in der Ausbildung der Informationswissenschaft im Rahmen des K3-Projekts 2011-03-24T16:09:09Z Potentials of collaborative knowledge management in university teaching Integration of asynchronous CSCL scenarios in educational settings in Information Science as part of the K3 research project Die grundlegende Fragestellung der Arbeit lautet: Wie lassen sich die distributiven und kommunikativen Mehrwerte asynchroner netzbasierter Medien gewinnbringend für die Ausbildung der Informationswissenschaft nutzen?<br /><br />Hierzu wird zunächst aufbauend auf dem von Kuhlen vorgeschlagenen Paradigma des netzwerkbasierten Wissensmanagements in Verbindung mit Ansätzen des Wissensmanagement nach Nonaka & Takeuchi, Probst und Reinmann-Rothmeier, unter Rückgriffnahme auf Kenntnisse zu Wirkungsflüssen asynchroner computervermittelter Kommunikationsmedien, ein grundlegendes Konzept zur Integration des netzwerkbasierten Wissensmanagements in Hochschulkursen vorgeschlagen. Mit Hilfe einer Analyse der Potenziale und Problemfelder theoretischer Ansätze Kooperativen Lernens und des aktuellen Forschungsstandes im Themenfeld Computer Supported Cooperative Learning (CSCL) wird weitergehend ein curriculares, didaktisches und technologisches Unterstützungsinstrumentarium erschlossen. Dieses zielt darauf, sicherzustellen, dass sich die Prozessgewinne computerunterstützten kooperativen Lernens tatsächlich realisieren. Abschließend für den theoretischen Teil der Arbeit werden die Reichweite und Grenzen der Evaluierbarkeit kooperativer Lernszenarien aufgezeigt, prozess- und ergebnisbezogene Erhebungswerkzeuge beleuchtet und damit Möglichkeiten der Triangulation verschiedener Untersuchungsinstrumente und Erhebungsmethoden erschlossen.<br /><br />Im zweiten Teil der Arbeit werden zunächst die Ideen, Konzepte und Technologien des K3-Projekts vorgestellt. K3 steht für Kollaboration, Kommunikation, Kompetenz und ist ein Forschungsprojekt, das auf die Umsetzung und Integration des netzwerkbasierten Wissensmanagement in das Curriculum der Informationswissenschaft abzielt. Hierzu werden traditionelle Lernmethoden aus Face-to-Face-Szenarien mit netzbasierten wissensgenerierenden Lernmethoden "angereichert", ein neues Leistungsbewertungssystem genutzt und eine Wissensmanagementsoftware entwickelt, welche eine Vielzahl von Technologien zur Unterstützung von Wissenskommunikation und Wissensgenerierung bereitstellt. In der vorliegenden Arbeit werden zwei K3-Kurse der Informationswissenschaft evaluiert. Dabei werden jeweils auf einer Makroebene Thesen zur Akzeptanz, zur Durchführbarkeit, motivationalen Wirkung, der Lernförderlichkeit und Ausbildung von Informations- und Kommunikationskompetenz von K3 geprüft und ergänzend auf einer Mikroebene Wirkungseffekte einzelner K3-Konzepte und -Technologien analysiert. Als Erhebungsinstrumente werden Fragebögen, Beobachtungen und evaluative Bewertungen der Lehrenden sowie eine Diskursanalyse, die quantitative und qualitative Aspekte der Diskursstruktur erfasst, genutzt.<br /><br />Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Ansätze des netzwerkbasierten Wissensmanagement Typ K3 sich in realen Lernszenarien erfolgreich realisieren lassen und, im Ganzen betrachtet, akzeptiert werden, die Teilnehmer zur aktiven Mitarbeit motivieren, vielfältige soziale Diskursaktivitäten initiieren und einen hohen Lernerfolg nach sich ziehen. Diese sehr positiven Resultate beziehen sich in erster Linie auf die in beiden Kursen angewandte Lernmethode des kooperativen Lernens in Kleingruppen in instruktional hochstrukturierten Arbeitsaufträgen. Befunde zur Ausbildung einer, nach den Ansätzen des Wissensmanagement anzustrebenden, selbst ständigen und selbst tragenden Learning Community sind negativ. Des Weiteren werden die erhofften lernförderlichen und motivationalen Effekte der distributiven Mehrwerte des K3-Systems keineswegs einheitlich von den Lernenden bestätigt. Bei der Prüfung des Systems wird deutlich, dass es mit dem, technologisch nahezu ausgereiften, Stand vom Sommersemester 2005 als Gesamtsystem von den Studierenden sehr positiv bewertet, die Unterstützung der kooperativen Wissenserarbeitung durch die einzelnen Funktionen aber eher kritisch beurteilt wird. 2006

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