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Trauma und geistige Beeinträchtigung : eine Studie zur Anwendung der NET (Narrativen Expositionstherapie) bei Menschen mit geistiger oder psychischer Beeinträchtigung

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MAYER, Birgit, 2020. Trauma und geistige Beeinträchtigung : eine Studie zur Anwendung der NET (Narrativen Expositionstherapie) bei Menschen mit geistiger oder psychischer Beeinträchtigung [Dissertation]. Konstanz: University of Konstanz

@phdthesis{Mayer2020Traum-51894, title={Trauma und geistige Beeinträchtigung : eine Studie zur Anwendung der NET (Narrativen Expositionstherapie) bei Menschen mit geistiger oder psychischer Beeinträchtigung}, year={2020}, author={Mayer, Birgit}, address={Konstanz}, school={Universität Konstanz} }

Trauma und geistige Beeinträchtigung : eine Studie zur Anwendung der NET (Narrativen Expositionstherapie) bei Menschen mit geistiger oder psychischer Beeinträchtigung Mayer, Birgit deu 2020 terms-of-use 2020-11-20T08:00:05Z Mayer, Birgit 2020-11-20T08:00:05Z In einer Interventions-Studie mit Kontrollgruppe (Wartegruppe) wird die Hypothese geprüft, ob die Anwendung einer adaptierten Version der NET (Narrative Expositionstherapie, Schauer, Neuner, & Elbert, 2011) bei Menschen mit geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen eine signifikante Verbesserung bewirkt. Eingesetzt wurde eine durch Leichte Sprache (Lebenshilfe Bremen, 2013, Netzwerk People First, 2019) adaptierte Version der NET.<br />Ergebnisse: Es ergaben sich bei den Teilnehmern in der verwendeten Version des KERF (Isele et al., 2014, Forschungsversion) sehr hohe Traumatisierungsraten in den ersten 18 Lebensjahren und beinahe in allen Fällen eine Poly-Victimisierung mit mehr als 4 verschiedenen erlebten ACEs (Adverse Childhood Experiences) und einer Traumatisierungsdauer von mehr als 5 Jahren in Kindheit und Jugend.<br />Nach der Wartezeit ergab sich im PTSS-10 (Maerker, 1998) kein signifikanter Unterschied der Werte der Wartegruppe zu Beginn und am Ende der Wartezeit. Die NET wurde nach einem drop out von 3 in der Gruppe gB und einem drop out von 2 in der Gruppe pB von insgesamt 10 Personen abgeschlossen. Die mit dem PTSS-10 gemessene Symptombelastung war zum Abschluss der Behandlung mit p < .001 signifikant gebessert. Der zeitliche Aufwand der Durchführung der NET in der Gruppe gB war deutlich geringer als in der Gruppe pB. Obwohl bis zur Durchführung des Projektes keiner der Teilnehmer die Diagnose einer PTBS erhalten hatte, mussten einige der Diagnosen überarbeitet und neben PTBS bei einigen Studienteilnehmern auch komplexere Traumafolgestörungen diagnostiziert werden.

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