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Die Rolle der Sprache für zuwanderungsbezogene Ungleichheiten im Bildungserfolg

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KEMPERT, Sebastian, Aileen EDELE, Dominique RAUCH, Katrin M. WOLF, Jennifer PAETSCH, Annkathrin DARSOW, Jessica MALUCH, Petra STANAT, 2016. Die Rolle der Sprache für zuwanderungsbezogene Ungleichheiten im Bildungserfolg. In: DIEHL, Claudia, ed., Christian HUNKLER, ed., Cornelia KRISTEN, ed.. Ethnische Ungleichheiten im Bildungsverlauf : Mechanismen, Befunde, Debatten. Wiesbaden, Germany:Springer Fachmedien Wiesbaden, pp. 157-241. ISBN 978-3-658-04321-6. Available under: doi: 10.1007/978-3-658-04322-3_5

@incollection{Kempert2016Rolle-46127, title={Die Rolle der Sprache für zuwanderungsbezogene Ungleichheiten im Bildungserfolg}, year={2016}, doi={10.1007/978-3-658-04322-3_5}, isbn={978-3-658-04321-6}, address={Wiesbaden, Germany}, publisher={Springer Fachmedien Wiesbaden}, booktitle={Ethnische Ungleichheiten im Bildungsverlauf : Mechanismen, Befunde, Debatten}, pages={157--241}, editor={Diehl, Claudia and Hunkler, Christian and Kristen, Cornelia}, author={Kempert, Sebastian and Edele, Aileen and Rauch, Dominique and Wolf, Katrin M. and Paetsch, Jennifer and Darsow, Annkathrin and Maluch, Jessica and Stanat, Petra} }

Maluch, Jessica 2016 deu 2019-06-26T09:44:29Z Wolf, Katrin M. Im vorliegenden Beitrag wird der Forschungsstand zur Rolle der Sprache für zuwanderungsbezogene Bildungsungleichheiten zusammengefasst und diskutiert. Dabei werden sowohl Kompetenzen in der Zweitsprache (L2) als auch Kompetenzen in der Erstsprache (L1) von Personen mit Zuwanderungshintergrund in den Blick genommen. Für die L2 zeigen die Ergebnisse belastbarer Studien deutliche Nachteile von Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungshintergrund in den sprachlichen Voraussetzungen und zugleich einen engen Zusammenhang zwischen Sprachkompetenz und der Rückstellungen von der Einschulung sowie der fachlichen schulischen Leistung. Auch die relative Chance, ein Gymnasium zu besuchen, scheint in erheblichem Maße von den L2-Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler abzuhängen, wobei eine Isolierung der Effekte insbesondere von Kompetenzen in anderen Bereichen schwierig ist. Die Rolle der L1 für den Erwerb der L2 und für den Bildungserfolg ist dagegen weitgehend ungeklärt. Allerdings scheint das Aufwachsen mit mehr als einer Sprache (Bilingualität) eine Ressource darzustellen, die sich unter günstigen Bedingungen positiv auf das Erlernen einer weiteren Fremdsprache auswirkt.<br /><br />Im letzten Teil des vorliegenden Beitrags wird der aktuelle Forschungsstand zu Maßnahmen der Sprachförderung systematisch aufb ereitet. Die zur Einteilung der verschiedenen Ansätze verwendete Taxonomie berücksichtigt dabei das Alter der Zielgruppe, den Grad der Strukturiertheit der Maßnahme und den Einbezug der Herkunftssprache. Dieser Systematik folgend werden die verfügbaren Ergebnisse aus Evaluationsstudien berichtet, die in der Zusammenschau erheblichen Forschungs- und Entwicklungsbedarf aufzeigen. Wie sprachliche Disparitäten und damit verbundene Bildungsungleichheiten kompensiert werden können, lässt sich anhand des aktuellen Forschungsstands kaum beantworten. Kempert, Sebastian Edele, Aileen Darsow, Annkathrin Rauch, Dominique Kempert, Sebastian Stanat, Petra Edele, Aileen Maluch, Jessica Paetsch, Jennifer Wolf, Katrin M. 2019-06-26T09:44:29Z Stanat, Petra Die Rolle der Sprache für zuwanderungsbezogene Ungleichheiten im Bildungserfolg Rauch, Dominique Darsow, Annkathrin Paetsch, Jennifer

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