Hochintensives Intervalltraining im Sportunterricht

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ENGEL, Florian Azad, Swantje SCHARENBERG, Thomas BOSSMANN, Billy SPERLICH, Andreas ROTH, Alexander WOLL, Matthias WAGNER, 2018. Hochintensives Intervalltraining im Sportunterricht. In: German Journal of Exercise and Sport Research. 48(1), pp. 120-128. ISSN 2509-3142. eISSN 2509-3150. Available under: doi: 10.1007/s12662-018-0492-5

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Engel, Florian Azad 2018-04-16T14:01:35Z Sperlich, Billy Roth, Andreas Scharenberg, Swantje Roth, Andreas 2018-04-16T14:01:35Z Woll, Alexander Wagner, Matthias Scharenberg, Swantje Sperlich, Billy deu Woll, Alexander Wagner, Matthias Bossmann, Thomas 2018-03 Bossmann, Thomas Engel, Florian Azad Hochintensives Intervalltraining im Sportunterricht Hintergrund und Ziel : Das Ziel der vorliegenden Studie war die Analyse der Effekte einer 6‑wöchigen Ausdauertrainingsintervention (hochintensives Intervalltraining [HIIT] vs. Grundlagenausdauer [GAT]) im Rahmen des Sportunterrichts auf motorische Leistung, subjektives Belastungsempfinden sowie psychische Stimmung von 11-jährigen Schüler/innen.<br />Methoden : In 6 Wochen absolvierten 85 Schüler/innen (Alter: 11,9 ± 0,9 Jahre) 11 Trainingseinheiten HIIT (ca. 20 min, Intervalle von 10 s–4 min mit ca. 90–100 % der durchschnittlichen Laufgeschwindigkeit des 6‑min-Laufes [vmittel]) oder GAT (30 min, Intervalle von 6–25 min mit ca. 65–85 % der v<sub>mittel</sub>). Vor und nach der Intervention wurden Körpergröße und -gewicht sowie die motorische Leistungsfähigkeit (20-m-Sprint, Standweitsprung, seitliches Hin- und Herspringen, Liegestütz, Sit-ups, 6‑min-Lauf) ermittelt. Die individuell wahrgenommene Anstrengung während HIIT bzw. GAT wurde nach jedem Training mittels Session-RPE-Skala und die individuelle Stimmung mittels Befindlichkeitsfragebogen ermittelt.<br />Ergebnisse : Die Laufdistanz im 6‑min-Lauf (p < 0,001; part. η<sup>2 </sup>= 0,473), 20-m-Sprint Zeit (p < 0,001; part. η<sup>2</sup> = 0,226), Standweitsprungweite (p < 0,05; part. η<sup>2</sup> = 0,056), Anzahl der Liegestütze (p < 0,001; part. η<sup>2</sup> = 0,523) und Sit-ups in 40 s (p < 0,001; part. η<sup>2</sup> = 0,146) verbesserten sich nach HIIT und GAT ohne signifikante Interaktion Zeit × Gruppe (mit Ausnahme der Anzahl der Sit-ups in 40 s [p < 0,05; part. η2 = 0,048]). RPE (p < 0,05) war höher und die Stimmung (p < 0,05) positiver nach HIIT.<br />Schlussfolgerungen : HIIT und GAT verbesserten die motorische Leistung gleichermaßen. Jedoch benötigte das HIIT im Vergleich zum GAT 30 % weniger Zeit. Da die Netto-Zeit im Sportunterricht limitiert ist, bietet HIIT eine neue Perspektive zur Verbesserung der Ausdauer und weiterer motorischer Leistungen von Schüler/innen. Die positive Stimmung nach HIIT unterstreicht die Anwendbarkeit von HIIT im Sportunterricht.

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