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Das soziale Bewusstsein und die Wahrnehmung des Krieges der deutschen und russischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg im Vergleich : am Beispiel der Schlacht um Stalingrad

Das soziale Bewusstsein und die Wahrnehmung des Krieges der deutschen und russischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg im Vergleich : am Beispiel der Schlacht um Stalingrad

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PROSKOURIAKOV, Alexandre, 2003. Das soziale Bewusstsein und die Wahrnehmung des Krieges der deutschen und russischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg im Vergleich : am Beispiel der Schlacht um Stalingrad [Dissertation]. Konstanz: University of Konstanz

@phdthesis{Proskouriakov2003sozia-11715, title={Das soziale Bewusstsein und die Wahrnehmung des Krieges der deutschen und russischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg im Vergleich : am Beispiel der Schlacht um Stalingrad}, year={2003}, author={Proskouriakov, Alexandre}, address={Konstanz}, school={Universität Konstanz} }

2011-03-25T09:36:38Z 2003 2011-03-25T09:36:38Z deu Proskouriakov, Alexandre application/pdf Das soziale Bewusstsein und die Wahrnehmung des Krieges der deutschen und russischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg im Vergleich : am Beispiel der Schlacht um Stalingrad deposit-license Proskouriakov, Alexandre Social Awarenes and Perception of War of German vs. Russian Soldiers exemplified by the battle of Stalingrad Ziel der vorliegenden Arbeit ist, eine vergleichende Analyse von Kampfmotivationen, Stereotypen sowie Feindbildern in der Wahrnehmung der Kampfhandlungen von russischen und deutschen Militärangehörigen durchzuführen. Die interdisziplinär angelegte Untersuchung erzielt eine vergleichende Analyse der Stereotype sowie Feindbilder der Militärangehörigen im Hinblick auf Konsens bzw. Dissens mit den in den Massenmedien während des Zweiten Weltkrieges vertretenen offiziellen Stereotypen und Feindbildern.<br /><br />Mit der Einbeziehung des historisch-politischen Hintergrundes erfolgte der kontrastive sozialwissenschaftliche vertikale (Massenmedien - soziale Gruppen) und horizontale (soziale Gruppen unter den deutsche bzw. russischen Soldaten) Vergleich, was u.a. eine Analyse der Feldpostbriefe voraussetzte. Für die vorliegende Untersuchung wurden insgesamt 109 deutsche und 63 russische Feldpostbriefe an private Adressen (Familienangehörige, Kameraden und Bekannte) sowie je 10 Feldpostbriefe an offizielle Adressen (Behörden, Zeitungsredaktionen usw.) inhaltlich ausgewertet; die Jahrgangspalette der Briefschreiber umfasste 1896 bis 1924, Dienstgrade - Soldat bis Oberleutnant. Die Analyse der Feldpostbriefe erfolgte nach solchen Kriterien wie Veränderung der Palette der angesprochenen Themen, Häufigkeit der Erwähnungen des Gegners sowie Intensität dieser Erwähnungen, was Elemente einer vergleichenden lexikalischen Analyse beinhaltet.<br /><br />Im Laufe der Untersuchung konnte die Existenz unterschiedlicher Briefformate festgestellt werden, was auf unterschiedliche Wahrnehmungs- bzw. Wiedergabe - Ebenen der Militärangehörigen hinweist; je nach Ebene wurden unterschiedliche Filter bei der Wahrnehmung sowie bei der sprachlichen Darstellung des Kriegsgeschehens eingesetzt. Unter diesen Filtern sind bestimmte Selektionsmechanismen zu verstehen, die auf gesellschaftlichen bzw. individuellen Wissensvorrat der Militärangehörigen zurückgreifen und dabei Wahl und Einsatz von Motivationskategorien und Feindbildern beeinflussen bzw. bestim-men. Diese Selektionsmechanismen definieren ihrerseits einen entsprechenden Zugriff auf den gesellschaftlichen Wissensvorrat bzw. dessen Strukturen, welche die Interpretations - und Orientierungshilfe bzw. Orientierungsanweisungen enthalten und ein normatives Handlungsprogramm und schlussendlich soziales Bewusstsein der Militärangehörigen beeinflussen und strukturieren.

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