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Adaptation of International Students in Japan : The Cultural Fit of Control Orientation

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Prüfsumme: MD5:0e424bca3c5562f482829a7b12dc9818

BOIGER, Michael, 2008. Adaptation of International Students in Japan : The Cultural Fit of Control Orientation [Master thesis]

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Boiger, Michael Adaptation of International Students in Japan : The Cultural Fit of Control Orientation 2011-03-25T09:22:39Z Ziel dieser Studie war es die Rolle der kulturellen Passung für die Anpassung von Austauschstudenten in Japan zu untersuchen. Das theoretische Konzept der kulturellen Passung (Ward & Chang, 1997) basiert auf der Annahme, dass Ähnlichkeit mit den kulturellen Gegebenheiten der Gastkultur hinsichtlich bestimmter Merkmale für die Anpassung von Austauschstudenten von Vorteil ist. Unter Berücksichtigung kulturinformierter Forschung bietet sich die Kontrollorientierung aufgrund ihrer Relevanz für soziale Interaktionen als zu untersuchendes Merkmal an: Während sekundäre Kontrolle, d.h. die Fähigkeit seine Bedürfnisse den Gegebenheiten anzupassen und letztere zu akzeptieren (Morling & Evered, 2006), in Japan hoch geschätzt wird, wird primäre Kontrolle weitgehend abgelehnt. Es wurde daher die Hypothese aufgestellt, dass Austauschstudenten, die hinsichtlich ihrer Kontrollorientierung den japanischen Präferenzen ähneln, psychologisch und soziokulturell besser angepasst sind. Die Teilnehmer (N = 92) füllten einen Online-Fragebogen aus, der Messverfahren zu globaler und situationaler Kontrollorientierung, soziokultureller Anpassung und psychologischer Anpassung (Depression, Lebenszufriedenheit, positiver und negativer Affekt) enthielt. Die kulturelle Passung der globalen Kontrollorientierung wurde für jeden Teilnehmer bestimmt, indem der Absolutbetrag der Differenz zum entsprechenden Mittelwert einer vorher erhobenen japanischen Stichprobe berechnet wurde. Hierarchische Regressionsanalysen zeigten, dass im Gegensatz zu der aufgestellten Hypothese eine bessere kulturelle Passung der globalen Kontrollorientierung mit weniger psychologischer Anpassung zusammenhing. Weiterhin hing primäre situationale Kontrollorientierung mit mehr - und nicht wie angenommen weniger - soziokultureller Anpassung zusammen. Post-hoc Analysen wiesen auf tendenzielle Unterschiede zwischen Austauschstudenten aus kollektivistischen und individualistischen kulturellen Kontexten hin. Die Ergebnisse und ihre Konsequenzen für zukünftige Forschung im Rahmen eines kulturellen Passungsmodells werden aus einer kulturinformierten Perspektive diskutiert. Boiger, Michael deposit-license 2008 2011-03-25T09:22:39Z eng application/pdf

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Diplomarbeit_MBoiger.pdf 210

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